Das Verfassungsgericht hat das Wirtschaftsnotstandsdekret von Präsident Gustavo Petro vom Dezember 2025 ausgesetzt, ein beispielloser Schritt, der Maßnahmen wie eine Steuerreform per Dekret stoppt. Huila-Vertreter im Kongress äußerten geteilte Meinungen zu den fiskalischen, rechtlichen und politischen Folgen dieses Urteils. Einige feiern es als Bremse für einen unvereinbaren 'Dekret-Sturm', andere beklagen die Einschränkungen bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise.
Das Verfassungsgericht Kolumbiens hat ein historisches Urteil gefällt und mit sechs gegen zwei Stimmen das Wirtschaftsnotstandsdekret von Präsident Gustavo Petro vom Dezember 2025 ausgesetzt. Der Plenum sprach von 'offenkundig verfassungswidrig' und stoppte die Wirkungen bis zum endgültigen Urteil, das in den kommenden Wochen erwartet wird. Dies macht damit verbundene Dekrete unwirksam, einschließlich einer Steuerreform per Dekret, die über 11 Billionen Pesos einnehmen sollte, nachdem der Kongress einen ähnlichen Gesetzentwurf abgelehnt hatte, und einer außerordentlichen Abgabe auf Energieerzeuger zur Unterstützung staatlich intervenierter Händler. Vor der Abstimmung kritisierte Petro den Berichterstatter Richter Carlos Camargo und warnte vor einer möglichen Fiskalkrise, wobei er seine Sicht auf Social Media wiederholte. Der Prozess überschneidet sich mit dem Wahlkampf für die legislativen und präsidialen Wahlen 2026. Huila-Vertreter im Kongress lieferten vielfältige Ansichten. Esperanza Andrade begrüßte die Aussetzung: « Sehr gut, dass das Gericht den 'Dekret-Sturm' gestoppt hat... die präsidiale Macht ist nicht unbegrenzt. Kolumbien ist ein Rechtsstaat. » Carlos Julio González betonte Sparsamkeit: « Die Regierung sollte sich auf echte Ausgabensparsamkeit konzentrieren... dieses Urteil schafft einen Präzedenzfall. » Flora Perdomo sah einen 'Showdown' zwischen den Gewalten: « Es ist ein Showdown, in dem alle Kolumbianer mittendrin sind... es gibt ein Dilemma zwischen rechtlichen Aspekten und wirtschaftlichen Realitäten. » Luz Pastrana billigte das Urteil: « Die Botschaft ist, dass die Verfassung respektiert werden muss... Kolumbien braucht Dialog und Aufbau. » Leyla Rincón stellte es infrage: « Es ist eine Entscheidung, die wir respektieren, aber nicht teilen... sie schafft einen heiklen Präzedenzfall. » Julio César Triana unterstützte es: « Hier gab es keine echte Notlage... die Antwort kann nicht Konfrontation sein. » Diese Reaktionen unterstreichen die Spannungen zwischen der Exekutive und den anderen Gewalten inmitten anerkannter struktureller Fiskalherausforderungen.