Das mexikanische Innenministerium (Segob) hat zu einem Dialog mit Lkw-Fahrern und landwirtschaftlichen Erzeugern aufgerufen, die für den kommenden Montag nach der Osterwoche 2026 mit landesweiten Blockaden drohen. Die Bundesbehörde erklärte, sie bearbeite deren Forderungen über ständige Arbeitsgruppen und hob Fortschritte bei der Straßensicherheit, Anreizen und der Vermarktung hervor.
Das mexikanische Innenministerium reagierte auf Drohungen von Lkw-Fahrern und landwirtschaftlichen Erzeugerverbänden, die in mehreren Bundesstaaten Mobilisierungen, Märsche und Blockaden angekündigt hatten. In einer Stellungnahme teilte Segob mit, dass direkte Kommunikationskanäle und Arbeitstische mit Behörden auf verschiedenen Ebenen eingerichtet wurden, um Bedenken hinsichtlich Erpressung, Überfällen auf Autobahnen und anderen Problemen anzugehen. In der Landwirtschaft wurden Maßnahmen für die Vermarktung von weißem Mais in Bundesstaaten wie Guanajuato, Jalisco und Michoacán vorangebracht. Zudem wurden Fortschritte bei Prämienzahlungen für Weizen- und Reisbauern erzielt, wobei Verfahren gestrafft und bürokratische Hürden abgebaut wurden. Für Lkw-Fahrer wurden koordinierte Sicherheitsoperationen, die Überwachung von Kontrollpunkten und digitale Instrumente für mehr Transparenz implementiert. Darüber hinaus wurden auf wichtigen Autobahnabschnitten Rastplätze und Überwachungssysteme eingerichtet. „Die Regierung von Mexiko bekräftigt ihr ständiges Engagement für einen offenen, respektvollen und institutionellen Dialog“, erklärte die Behörde. Sie mahnte dazu, Proteste zu vermeiden, die Dritten schaden, und betonte, dass der Dialog für dauerhafte Lösungen unerlässlich sei.