Die offiziellen Gespräche zur Überprüfung des Abkommens zwischen den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada beginnen am kommenden Mittwoch. Mexiko zielt darauf ab, Wahlkampfdruck zu umgehen und sich auf die wirtschaftliche Stabilität der Region zu konzentrieren.
Die offiziellen T-MEC-Verhandlungen beginnen am 27. Mai. Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte, dass Mexiko es nicht eilig habe, einen schnellen Abschluss zu erzielen, und eine langfristige Perspektive für die drei Volkswirtschaften anstrebe.
Sheinbaum betonte, dass die Wahlen in den Vereinigten Staaten im November den Prozess nicht beeinflussen sollten. Mexikanische Regierungsvertreter hielten kürzlich Treffen in Washington und Kanada ab, um Handelsfragen voranzubringen.
Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard rechnete damit, dass die Überprüfungen möglicherweise nicht sofort zu einem endgültigen Ergebnis führen werden. Mexiko priorisiere die Verringerung der Unsicherheit gegenüber einer Unterzeichnung unter Druck, so die Aussagen auf dem El Financiero Forum.
Aktuelle Daten zeigen, dass die mexikanischen Exporte in die Vereinigten Staaten im ersten Quartal um 5,1 Prozent gestiegen sind. Die Verkäufe von Fahrzeugen und Autoteilen gingen jedoch aufgrund der aktuellen Zölle um 11,3 Prozent zurück.