Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte am Donnerstag, ihre Regierung werde die Überprüfung des T-MEC vor dem US-Wahlklima abschirmen. Sie betonte die Notwendigkeit einer langfristigen Vision für die drei betroffenen Volkswirtschaften.
Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte in ihrer morgendlichen Pressekonferenz im Nationalpalast, dass es bei der Überprüfung des Handelsabkommens zwischen Mexiko, den Vereinigten Staaten und Kanada keinen Zeitdruck gebe. Sheinbaum merkte an, das Ziel sei es, zu verhindern, dass die Wahlprozesse in den Vereinigten Staaten und später in Mexiko die Verhandlungen beeinflussten.
Sie erläuterte, dass ein ständiger Austausch mit den Behörden beider Länder bestehe. Sie erwähnte kürzliche Treffen mexikanischer Regierungsvertreter in Washington sowie den Besuch von Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard in Kanada. Zudem schloss sie aus, dass das modernisierte Globalabkommen mit der Europäischen Union, dessen Unterzeichnung für den 22. Mai geplant ist, den T-MEC gefährde.
Bezüglich der Entscheidung von Standard & Poor’s, den Ausblick für die Staatsverschuldung Mexikos sowie für Pemex und CFE auf negativ zu stufen, versicherte Sheinbaum, dass es der mexikanischen Wirtschaft „gut gehe“. Sie sagte, die Regierung werde diese Einschätzung „umkehren“ und wies darauf hin, dass der Peso bei 17,22 Einheiten pro Dollar notiere.