Nach vorbereitenden Treffen in Washington besuchte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer Mexiko, um mit Präsidentin Claudia Sheinbaum, Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard und Wirtschaftsvertretern zusammenzukommen. Sie einigten sich darauf, die offiziellen T-MEC-Überprüfungsverhandlungen in der Woche vom 25. Mai in Mexiko-Stadt zu beginnen, wobei Mexiko darauf drängt, die Zölle auf Stahl, Aluminium und Automobile vor der Überprüfung am 1. Juli abzuschaffen.
Aufbauend auf den ersten Runden der T-MEC-Überprüfung im März, einschließlich der Ebrard-Greer-Gespräche in Washington, führte Jamieson Greer herzliche Treffen mit Präsidentin Claudia Sheinbaum im Palacio Nacional sowie mit Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard. Die Diskussionen konzentrierten sich auf die Vorbereitungen für die Überprüfung am 1. Juli.
Greer traf sich zudem mit führenden Wirtschaftsvertretern, darunter Carlos Slim Domit von Grupo Carso, Daniel Servitje von Bimbo, Máximo Vedoya von Ternium sowie Führungskräften von General Motors, Nissan und anderen Automobilherstellern. Sie unterstrichen den Wert des T-MEC, hoben Investitionen in den USA hervor und warnten davor, dass Zölle die nordamerikanischen Lieferketten stören und gleichzeitig asiatische Importe begünstigen würden.
Präsidentin Sheinbaum bekräftigte das Ziel Mexikos, vorab Vereinbarungen zur Abschaffung der Zölle auf Stahl, Aluminium und Autos zu treffen. Ebrard bekräftigte: „Wir haben bereits gesagt, dass wir keine Zölle wollen.“ CCE-Präsident José Medina Mora wies auf unbeabsichtigte Folgen hin, wie etwa den Anstieg der asiatischen Konkurrenz.
US-Quellen deuteten an, dass die Zölle aufgrund der Präferenz des Präsidenten bestehen bleiben werden, dennoch verpflichteten sich beide Seiten zu intensivierten technischen Gesprächen in dieser Woche. Unabhängig davon äußerte David Paterson aus Ontario Optimismus für ein US-Abkommen in diesem Jahr.