Das US Supreme Court hat die reziproken Zölle und den Fentanyl-Zoll, die Donald Trump unter dem IEEPA verhängt hat, für illegal erklärt. Mexiko behält Nullzölle für T-MEC-konforme Waren, aber nicht konforme sinken von 25 % auf 15 %. Dies verringert den Wettbewerbsvorteil nicht konformer mexikanischer Exporte.
Die Entscheidung des US Supreme Court, die Zölle auf Basis des International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) für ungültig erklärt, signalisiert eine große Veränderung im Handelsumfeld. Laut Urteil darf Trump keine plötzlichen Zölle ohne vorherige Untersuchung durch das Handelsministerium verhängen, was Drohungen gegen Länder, die Kuba unterstützen oder Interventionen in Grönland ablehnen, aufhebt. Als Reaktion hat Trump neue allgemeine Zölle von 15 % gemäß Abschnitt 122 des Trade Act verhängt, ein temporäres Instrument, das auf 150 Tage ohne gesetzgeberische Genehmigung beschränkt ist. Für Mexiko behalten T-MEC-konforme Waren Nullzölle, die etwa 83 % seiner Exporte in die USA abdecken. Die restlichen 17 % unterliegen nun jedoch 15 %, herab von 25 %, in Übereinstimmung mit ähnlichen Sätzen für die EU (von 20 % auf 15 %), China (von 34 % auf 15 %) und Vietnam (von 46 % auf 15 %). Kanada behält Ausnahmen im Rahmen des regionalen Abkommens. Mexiko hat sich 2025 als führender Handelspartner der USA etabliert und macht 15,6 % des Gesamthandels aus, wobei mexikanische Exporte um 5,81 % auf ein Volumen von 872,8 Milliarden Dollar gestiegen sind. Dennoch bestehen Zölle in Schlüsselsektoren wie Stahl, Aluminium, Fahrzeugen und Autoteilen, in denen Mexiko stark vertreten ist. Analysten erwarten Rechtsstreitigkeiten über die Gültigkeit von Abschnitt 122 und mögliche Wechsel zu Instrumenten wie Abschnitt 301 für sektorale Maßnahmen. Dies könnte wettbewerbsfähige mexikanische Branchen wie Automobil und Elektronik gefährden. Die Stabilität hängt von operationeller Präzision und voller Nutzung des T-MEC ab, um die 15 % zu vermeiden.