Frankreich fordert einheitliche EU-Reaktion und Deutschland plant Gespräche mit Verbündeten, nachdem US-Präsident Donald Trump seine globalen Zölle am Samstag auf 15 % angehoben hat und damit ein Urteil des Obersten Gerichts missachtete, das seine anfänglichen Handelmaßnahmen aufhob. Die Erhöhung gilt sofort und trifft wichtige US-Partner einschließlich EU, Japan, Südkorea und Taiwan.
Wie in früheren Berichten über die inneramerikanischen Folgen dargestellt, verhängte Präsident Trump am 20. Februar 2026 einen 10-prozentigen globalen Zoll nach einer 6:3-Entscheidung des Obersten Gerichts, das seinen früheren Einsatz von Notstandsbefugnissen für unrechtmäßig erklärte. Er erhöhte ihn am nächsten Tag via Truth Social auf 15 %, nannte das Urteil 'lächerlich' und 'anti-amerikanisch'.</n</nEuropäische Führer reagierten umgehend. Der französische Staatsminister für Außenhandel, Nicolas Forissier, erklärte gegenüber der Financial Times, dass 'ein einheitlicher Ansatz der Europäischen Union erforderlich sein wird', und unterstützte EU-Vergeltungsmaßnahmen. Das französische Ministerium koordiniert mit der Europäischen Kommission zur Bewertung der Auswirkungen. Präsident Emmanuel Macron lobte demokratische 'Gewalten und Gegenmächte' und plädierte für faire Regeln und Deeskalation.</n</nIn Deutschland kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz Gespräche mit europäischen Verbündeten an, um vor einem Treffen mit Trump in Washington eine einheitliche Position zu entwickeln. 'Wir werden eine sehr klare europäische Haltung dazu haben, da die Handelspolitik EU-Zuständigkeit ist', sagte Merz bei ARD.</n</nDas Gerichtsurteil eröffnet die Möglichkeit einer Rückzahlung von über 130 Milliarden Dollar an zuvor 2025 erhobenen Zöllen und könnte den globalen Handel inmitten dieser transatlantischen Spannungen weiter erschweren.