Mexiko und Deutschland bestätigen Unterzeichnung des EU-Globalabkommens im Mai

Präsidentin Claudia Sheinbaum und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bestätigten bei ihrem Treffen in Cancún, Quintana Roo, dass Mexiko im Mai das aktualisierte Globalabkommen mit der Europäischen Union unterzeichnen wird. Beide betonten die wirtschaftlichen Möglichkeiten und das Interesse deutscher Unternehmen an Investitionen in Mexiko.

In Cancún, Quintana Roo, traf die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zusammen, der in Begleitung einer Wirtschaftsdelegation zu seinem zweiten offiziellen Besuch im Land weilte. Sie sprachen über Handels- und Wirtschaftsbeziehungen, wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit, kulturelle Beziehungen, Innovation, die internationale Lage und die Notwendigkeit, den Weltfrieden durch die Stärkung multilateraler Organisationen zu sichern. Sheinbaum bezeichnete das Treffen als positiv und lobte Steinmeiers internationale Erfahrung, da er seit fast 10 Jahren Bundespräsident ist. Beide bestätigten, dass sie im Mai die Aktualisierung des Abkommens über wirtschaftliche Partnerschaft, politische Koordinierung und Zusammenarbeit zwischen Mexiko und der Europäischen Union, das so genannte Globalabkommen, unterzeichnen werden. "Sie wissen, dass das Handelsabkommen mit der Europäischen Union im Mai definitiv unterzeichnet wird, und das Interesse der deutschen Unternehmen ist groß; es gibt fast 2.000 deutsche Unternehmen mit Investitionen in Mexiko", sagte Sheinbaum auf ihrer Pressekonferenz. Steinmeier erklärte: "Es ist gut, dass der Assoziierungsvertrag zwischen der Europäischen Union und Mexiko bald, im Mai nächsten Jahres, unterzeichnet wird. Und auch die Vertreter der deutschen Unternehmen sehen das positiv". Der mexikanische Außenminister Juan Ramón de la Fuente hob hervor, dass mehr als 2.100 deutsche Unternehmen in Mexiko tätig sind, vor allem in der Automobil-, Pharma-, Chemie-, Maschinenbau- und Fertigungsindustrie, was Mexiko zum wichtigsten Handelspartner Deutschlands in Lateinamerika macht. Das aktualisierte Abkommen zielt darauf ab, den Handel, die Investitionen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit in beiden Richtungen zu stärken.

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