Das Arbeitsministerium von Córdoba hat ein obligatorisches Schlichtungsverfahren für zehn Arbeitstage angeordnet und damit einen von der Unión de Educadores de la Provincia (UEPC) angekündigten 72-stündigen Lehrerstreik verhindert. Die Gewerkschaft ist der Anordnung nachgekommen. Laut David Consalvi, dem Generalsekretär der Provinzregierung, finden die Gespräche vor dem Hintergrund einer extremen nationalen wirtschaftlichen Fragilität statt.
Das Arbeitsministerium von Córdoba griff am Sonntag ein und ordnete ein obligatorisches Schlichtungsverfahren an, wodurch ein von der UEPC angekündigter 72-stündiger Lehrerstreik für zehn Arbeitstage ausgesetzt wurde.
Die Gewerkschaft folgte der Anordnung, wodurch Unterrichtsausfälle abgewendet wurden. David Consalvi, Generalsekretär der Regierung, erklärte: „Es ist eine Lohnverhandlung, die in einem Kontext extremer wirtschaftlicher Fragilität auf nationaler Ebene stattfindet“.
Cristalli von der UEPC äußerte sich frustriert über den Zeitpunkt: „Wir hätten erwartet, dass sie die Maßnahmen zulassen und erst danach zu Gesprächen einladen“. Er betonte, dass jeder neue Gehaltsvorschlag „eine Erhöhung von nicht weniger als 25 % zum Ausgleich“ enthalten müsse.
Die Maßnahme soll den Dialog zwischen der Provinzregierung und den Lehrkräften inmitten der Spannungen über die Lohnentwicklung fördern.