UTA bestätigt Busstreik in der Großen Resistencia wegen Gehaltsverzugs

Die Unión Tranviarios del Automotor (UTA) Chaco hat einen Busstreik in der Großen Resistencia ab diesem Donnerstag 00:00 Uhr angekündigt, wegen des Ausbleibens der vollständigen Gehaltszahlung in metropolitanen Unternehmen. Der Generalsekretär der Gewerkschaft, Raúl Abraham, bestätigte die Maßnahme inmitten anhaltender Schulden, die etwa 50 % der Löhne betreffen. Der Streit betrifft städtische und überregionale Dienste in einer Region mit strukturellen Schwächen im Verkehr.

Die Unión Tranviarios del Automotor (UTA) Chaco hat die Aussetzung der Busdienste in der Großen Resistencia für diesen Donnerstag ab 00:00 Uhr bestätigt. Die Maßnahme resultiert aus Gehaltsverzügen bei den Unternehmen des metronpolitanen Systems, bei denen etwa 50 % der ausstehenden Löhne unbezahlt bleiben.  Raúl Abraham, Generalsekretär der Gewerkschaft, erklärte, dass die Arbeitnehmer die volle Zahlung fordern, um dringende finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen. „Die Arbeiter wollen alles auf einmal bekommen, weil sie Verpflichtungen haben. Es gibt Mieten, Zinsen und Pflichten. Es ist eine sehr schwierige Situation“, sagte Abraham.  Der Anspruch betrifft hauptsächlich die Firmen TCM und Ersa, die vor Monaten ein Präventivverfahren in der Krise durchlaufen haben. In dieser Zeit, von September bis November, wurde eine temporäre Reduzierung des Grundlohns von 1,300,000 auf 1,200,000 Pesos vereinbart, um Entlassungen zu verhindern. Später wurde ein gemischtes System festgelegt: 1,200,000 Pesos vergütbar plus 100,000 Pesos nicht vergütbar, ausgezahlt am 18. eines jeden Monats.  In Januar zahlten die Unternehmen jedoch nur eine Million Pesos, mit Verweis auf finanzielle Schwierigkeiten. Abraham erwähnte auch Aussetzungen in beiden Unternehmen und, nach Verhandlungen, die Vorverlegung von Urlauben, um anhaltende Einkommenslücken zu überbrücken.  Die Gewerkschaft wartete bis Mittwoch auf die volle Zahlung, aber ohne Fortschritt rief sie den Streik aus, der den städtischen und überregionalen Verkehr lahmlegt. Dieser Streit ereignet sich inmitten struktureller Schwächen im Verkehrssystem der Großen Resistencia, geprägt von sinkender Fahrgastzahl, steigenden Betriebskosten und Forderungen nach Subventionsregelungen.

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