Mehr als 35 Industriegewerkschaften trafen sich am Dienstag im SMATA-Zentrale, um das Arbeitsreformprojekt der Regierung abzulehnen und zu behaupten, es ändere die Regeln zum Nachteil der Arbeiter. Persönlichkeiten wie Senator Mariano Recalde und Abgeordnete Vanesa Siley kritisierten die Initiative, da sie Arbeitsrechte und Gewerkschaften schwäche. SMATAs Mario Manrique warnte Gouverneure vor den Stimmen der Arbeiter.
Am Dienstag, dem 3. Februar, versammelten sich mehr als 35 Industriegewerkschaften im SMATA-Hauptquartier, einberufen von der Coordinadora de Sindicatos Industriales de la República Argentina (CSIRA), um ihre Ablehnung des Arbeitsreformprojekts der Regierung zu bekunden. Die Teilnehmer warnten, dass die Initiative „die Regeln so ändert, dass Arbeiter verlieren“, und negative Auswirkungen auf Arbeitsrechte, die Rolle der Gewerkschaften und das Gesundheitssystem habe. Senator Mariano Recalde erklärte: „Es ist alles gelogen zu glauben, dass diese Arbeitsreformen Arbeitsplätze schaffen.“ Er erläuterte, dass die Abwertung der Arbeit die Arbeitslosigkeit erhöhe, während die doppelte Entschädigung mit mehr Job-Schaffung zusammenfiel. Abgeordnete Vanesa Siley argumentierte, die Reform „erleichtert Kündigungen, schafft keine Jobs“ und ziele auf ein Land mit Industrien, sozialer Gerechtigkeit und Arbeiterwürde ab. Der Arbeitsrechtler Álvaro Ruiz kritisierte das Projekt dafür, „die nationale Arbeitsgerichtsbarkeit töten und sie auf eine bloße Nachbarschaftsjustiz reduzieren“ zu wollen, und betonte, dass Job-Schaffung aus wirtschaftlichem Wachstum resultiere, nicht aus Arbeitsgesetzen. Zudem wurde der 1%-Schnitt bei Beiträgen zu Gesundheitsfonds beanstandet, da diese bereits hohe medizinische Kosten trügen. Die Redner stimmten darin überein, dass die Reform Gewerkschaften schwächt, die Macht der Arbeitgeber stärkt, Streikrechte einschränkt und die Verfassung verletzt. Die Veranstaltung endete mit der Erklärung von SMATAs Mario Manrique: „Diese Regierung will das Rückgrat des Peronismus brechen, und es wird ihr nicht gelingen, denn sie wird uns alle vereint finden, die Rechte der Arbeiter verteidigend.“ An die Gouverneure gewandt, fügte er hinzu: „Wir senden ihnen eine Botschaft: Achtung, Arbeiter wählen auch.“ Zu den Teilnehmern gehörten Ricardo Pignanelli (SMATA), Héctor Ponce (ATILRA), Gerardo Martínez (UOCRA) und andere Gewerkschaftsführer.