Kabinettschef Manuel Adorni leitete das erste offizielle politische Tischgespräch des Jahres, um eine Strategie zur Sicherung der Genehmigung der Arbeitsreform im Kongress zu entwickeln. Innenminister Diego Santilli beginnt eine Tour durch Schlüsselprovinzen wie Salta, Neuquén und Entre Ríos, um Kompensationen inmitten der Unruhe über Änderungen beim Einkommensteuer zu verhandeln. Dieser Aufwand zielt darauf ab, die Bedenken der Gouverneure anzugehen, die ihren Rückhalt an fiskalischen Anpassungen knüpfen.
Am Freitag im Casa Rosada leitete Kabinettschef Manuel Adorni das erste libertäre politische Tischgespräch des Jahres, mit Fokus auf die Genehmigung der Arbeitsreform. Teilnehmer waren Innenminister Diego Santilli, Fraktionsführerin im Senat von La Libertad Avanza Patricia Bullrich sowie die Minister Luis und Santiago Caputo. Über zwei Stunden skizzierten sie einen „Ansprache“-Plan an die Gouverneure für Unterstützung in beiden Kongresskammern. Das Hauptproblem ist die Anpassung der Einkommensteuerskalen, eine kopartizipative Steuer, die die Einnahmen der Provinzen reduziert. Gouverneure wie Gustavo Sáenz aus Salta, Rolando Figueroa aus Neuquén und Rogelio Frigerio aus Entre Ríos fordern wirtschaftliche Kompensationen, um Ressourcenverluste auszugleichen. Ein offizieller Sektor schlägt maßgeschneiderte Lösungen pro Provinz vor, während härtere Stimmen argumentieren, dass die Reform durch Arbeitsplatzschaffung Gesamtvorteile bringt. Zur Umsetzung beginnt Santilli am Montag in Salta mit Sáenz, fährt am Mittwoch in Neuquén mit Figueroa fort und endet am Donnerstag in Entre Ríos mit Frigerio. Zudem traf er sich am Donnerstag in Mendoza mit Gouverneur Alfredo Cornejo, der Forderungen nach Infrastruktur und öffentlichen Arbeiten stellte. Die Tour umfasste bereits Besuche in Chubut bei Ignacio Torres zur Überwachung von Waldbränden und in Chaco bei Leandro Zdero, der Unterstützung zusicherte. Eine geplante Zusammenkunft mit Gouverneur Sergio Ziliotto aus La Pampa wurde jedoch aus persönlichen Gründen verschoben, nach Angaben der Regierung, obwohl Quellen aus La Pampa eine Entscheidung der Casa Rosada nennen; sie wird bald nachgeholt. Die Arbeitsreform ist die oberste legislative Priorität der Milei-Regierung im ersten Quartal, vor Gesetzen wie dem Gletschergesetz und der Strafrechtsreform, die auf März verschoben wurden. Dieser Ansatz berücksichtigt die Notwendigkeit provincialer Konsense, entscheidend für Kongressmehrheiten wie bei früheren Haushaltsabstimmungen.