Die argentinische Regierung, mit Diego Santilli als neuem Innenminister, intensiviert die Dialoge mit den Provinzgouverneuren, um das Haushaltsjahr 2026 sowie Arbeits- und Steuerreformen voranzutreiben. Santilli hat bereits als Abgeordneter zurückgetreten und Besprechungen im Casa Rosada begonnen. Allerdings gibt es Zweifel an den Kongressallianzen nach dem Ausscheiden von Abgeordneten, die mit Patricia Bullrich verbunden sind.
Diego Santilli hat am 7. November 2025 seinen Rücktritt als nationaler Abgeordneter eingereicht, was ihm den unmittelbaren Eintritt in den Kabinett als Innenminister ermöglicht. Die Regierung hat ihn gedrängt, diesen Prozess zu beschleunigen, um den Dialog mit den Provinzen zu erleichtern und wichtige Reformen voranzutreiben. Zusammen mit Kabinettschef Manuel Adorni hat Santilli bereits im Casa Rosada mit Ignacio Torres, Gouverneur von Chubut, und Jaldo Jalil aus Catamarca getroffen.
Nächste Woche sind Treffen mit Marcelo Orrego aus San Juan, Martín Llaryora aus Córdoba und Gustavo Sáenz aus Salta geplant. Diese Zusammenkünfte sind Teil einer umfassenderen Strategie, um Unterstützung im Kongress zu sichern, mit Prioritäten wie der Genehmigung des Haushalts 2026 sowie Änderungen an Arbeits- und Steuergesetzen.
In der Zwischenzeit wachsen die Zweifel an einem potenziellen Interblock zwischen PRO und La Libertad Avanza. Der Austritt von Abgeordneten, die mit Patricia Bullrich verbunden sind, hat das Verhandlungslandschaft verändert und die Allianzen der Regierung herausgefordert. Die Regierung sucht nach entscheidender parlamentarischer Unterstützung, um ihre legislative Agenda inmitten interner politischer Spannungen voranzutreiben.