Chaco-Gouverneur Leandro Zdero traf in Resistencia den Innenminister Diego Santilli, um die Arbeitsreform der nationalen Regierung zu unterstützen und wichtige Infrastrukturprojekte zu besprechen. Das Treffen ist Teil von Santillis föderaler Reise und soll Unterstützung für außerordentliche Senatssitzungen sichern. Themen waren die zweite Brücke Chaco-Corrientes und die Hafenmodernisierung.
Dienstag, den 12. Januar 2026, in Resistencia, der Hauptstadt des Chaco, traf Gouverneur Leandro Zdero den Innenminister Diego Santilli. Dieses Treffen, Teil von Santillis föderaler Tour durch die Provinzen, konzentrierte sich darauf, Chaco mit der nationalen Agenda abzustimmen, insbesondere die Arbeitsreform, die die Exekutive im Februar im Senat behandeln will. Zdero bekundete ausdrückliche Unterstützung für die Initiative und argumentierte, dass die aktuellen Arbeitsstrukturen strukturelle Probleme nicht bewältigen. „Argentinien kann nicht in der Vergangenheit verharren. Wenn wir das Länderrisiko senken, Arbeitsplätze schaffen und die produktive Matrix wiederherstellen wollen, müssen wir uns trauen, Veränderungen vorzunehmen“, sagte der Gouverneur. Er ergänzte: „Alte Rezepte führen immer zu denselben Ergebnissen. Dies ist eine neue Zeit, und Chaco will vorankommen.“ Ein weiterer Schwerpunkt war strategische Infrastruktur. Zdero drängte auf Fortschritte bei der zweiten Brücke Chaco-Corrientes, die als „entscheidend für Konnektivität und Wettbewerbsfähigkeit im Norden Argentiniens“ gilt, der Ausbaggerung und Reaktivierung der Häfen Barranqueras und Las Palmas sowie Verbesserungen der Nationalstraßen. Er hob die nationale Finanzierung für den zweiten Aquädukt hervor, im Wert von 80 Milliarden Pesos. Nach dem Treffen besichtigten sie den Hafen von Barranqueras und prüften dessen logistische Potenziale. Zdero unterstützte ein Gesetzesvorhaben zur Modernisierung des Hafenrechts, das seit über sieben Jahrzehnten gilt: „Ein Hafen, der nicht funktioniert, schafft kein Wachstum. Wir brauchen moderne Regeln, um Exporte und Produktion anzukurbeln.“ Santilli betonte, dass die Reform die Schattenwirtschaft mindern soll, die bundesweit über 50 Prozent beträgt. „Es geht nicht darum, Rechte von denen zu nehmen, die sie haben, sondern sie denen zu geben, die sie heute nicht haben, und Planbarkeit für den Mittelstand zu schaffen, der 85 Prozent der Beschäftigung stellt“, erläuterte er. Sie wird Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Bergbau und Wissenswirtschaft beleben. Zur zweiten Brücke bestätigte Santilli, dass das Projekt für internationale Finanzierung über die IDB geprüft wird, mit nationaler Unterstützung für gemeinsame Initiativen von Chaco und Corrientes. Das Treffen endete mit einem gemeinsamen Bekenntnis zu mehr Produktion, privaten Investitionen und Jobs in der Provinz.