Die vom Javier-Milei-Regierung unterstützte Arbeitsreform erhielt im Senat eine Halbsanktion mit 42 Stimmen dafür und 30 dagegen und geht nun an die Abgeordnetenkammer inmitten von Gewerkschaftsopposition. Die CGT trifft sich am Montag, um einen 24-Stunden-Generalstreik während der Debatte zu erwägen, da Gewerkschaften wie die UOM zu Mobilisierungen aufrufen. Im wirtschaftlichen Kontext haben 22.000 Unternehmen geschlossen und 290.000 Arbeitsplätze in zwei Jahren verloren gegangen.
Die Arbeitsreform, die am Mittwoch im Senat mit 42 Stimmen dafür und 30 dagegen genehmigt wurde, zielt darauf ab, ein System zu modernisieren, das 43 % der Arbeiter in der Informalität belässt, so Patricia Bullrich, die erklärte, sie 'modernisiert ein System, das 43 % der Arbeiter in der Informalität hatte' und Millionen ohne Sozialversicherung, Urlaub oder Rechte lässt. Die Regierung über La Libertad Avanza betont, dass sie 'keine Rechte oder Entschädigungen eliminiert' und ein über 50 Jahre altes archaisches System beendet. nnDie Opposition verschärft ihre Haltung: Abgeordnete Myriam Bregman vom Linksbündnis rief zu 'einem großen nationalen Streik und Volkaufstand' gegen diese 'sklavenähnliche Reform' auf, die die kapitalistische Ausbeutung intensiviert. Kelly Olmos von Unión por la Patria plant Änderungen in der Abgeordnetenkammer bei Gesundheit, FAL und Kollektivverträgen und kritisiert, dass sie Wettbewerbsverluste mit 'mehr Arbeitsausbeutung' kompensiert. nnDie CGT hat ihren Exekutivrat für Montag dringend einberufen, um einen Generalstreik am Tag der Debatte in der Abgeordnetenkammer zu prüfen, getrieben von Druck von Gewerkschaften wie UOM und Ölarbeitern. Der Generalsekretär der UOM, Abel Furlán, forderte einen Streik mit Mobilisierung am 19. Februar und hinterfragt Änderungen an Kollektivverträgen, Streikrechten und Krankheitsurlaub, die Gehälter in nicht schweren Fällen um bis zu 50 % kürzen. nnIm wirtschaftlichen Hintergrund zeigen Daten der Superintendencia de Riesgos del Trabajo, dass von November 2023 bis 2025 21.938 Unternehmen geschlossen haben, mit 290.602 verlorenen Arbeitsplätzen, insbesondere im Bauwesen. Ökonom Roberto Cachanosky warnt vor 'Inflation mit Stagnation', mit Inflation auf 3 % im Januar und stagnierender Wirtschaftsaktivität sowie 196.000 verlorenen formellen Jobs im Privatsektor.