Die Abgeordnetenkammer hat Javier Mileis Arbeitsreform mit 135 Ja-Stimmen und 115 Nein-Stimmen gebilligt, in einer Sitzung, die von Spannungen und einem Vorfall mit Abgeordneter Florencia Carignano geprägt war. Das Gesetzesvorhaben, das Änderungen an Entschädigungen und Verträgen umfasst, geht am 27. Februar zurück an den Senat zur endgültigen Genehmigung nach Streichung des Artikels zu Krankheitsurlauben. Die Regierungspartei feierte den Fortschritt als Schritt zur Arbeitsmodernisierung.
Die Sitzung in der Abgeordnetenkammer am 20. Februar 2026 endete mit der Genehmigung der vom Javier-Milei-Regierung geförderten Arbeitsreform. Das Gesetzesvorhaben erhielt 135 Ja-Stimmen und 115 Nein-Stimmen, ohne Enthaltungen, gegen 00:30 Uhr. Eine Schlüsseländerung war die Streichung von Artikel 44, der die Bezahlung für krankheitsbedingte Freistellungen nicht arbeitsbedingt reduzierte, was eine neue Debatte im Senat am Freitag, den 27. Februar, erfordert. Während der Debatte brach ein Skandal aus, als die kirchneristische Abgeordnete Florencia Carignano Kabel von der Ausrüstung der Tachygraphen abtrennte, inmitten von Protesten der Opposition gegen die Handaufhebungsabstimmung. Der Block La Libertad Avanza unter Führung von Gabriel Bornoroni forderte ihre Suspendierung und Ausweisung wegen 'illegaler Sabotageakte' und beauftragte eine Strafanzeige wegen Vergehen gegen die öffentlichen Gewalten. Kammerpräsident Martín Menem bezeichnete den Vorfall als 'Papelón' und schloss nicht aus, ihr die Immunität zu entziehen, während Lilia Lemoine den Moment filmte und teilte. Die Regierung feierte über das Präsidialamt die Genehmigung als Bemühung zur Festigung der makroökonomischen Stabilität und Reduzierung arbeitsrechtlicher Streitigkeiten. Innenminister Diego Santilli erklärte: 'Sie haben alles versucht. Mit Molotowcocktails, Steinen, Abtrennen von Mikrofonen und Drohungen gegen Arbeiter. SIE HABEN ES NICHT GESCHAFFT'. Am Markt stieg der S&P Merval um 1 %, und das Länderrisiko fiel auf 519 Punkte, was Optimismus hinsichtlich der Reform und des Handelsüberschusses im Januar widerspiegelt. Im Senat erklärte Patricia Bullrich, das Land brauche 'mehr Unternehmen zu schaffen, und dafür muss es weniger Belastungen geben'. Die Opposition, wie Florencia López, kritisierte Schließungen von KMU und Entlassungen und warnte: 'Das Volk wird aufwachen, und Helikopter reichen nicht'. Die Senatsausschüsse gaben am selben Tag ein positives Gutachten ab.