Die Blockade der Zufahrtsstraße zu Cerro Matoso in Córdoba erreichte am 23. März den achten Tag, was Auswirkungen auf über 2.000 Arbeiter hat und den Transport von Ferronickel zum Erliegen bringt. Das Unternehmen meldet Verluste von über 1,7 Millionen US-Dollar und steigende betriebliche Risiken. Cerro Matoso dringt auf sofortiges Handeln der Behörden.
Am 23. März 2026 erreichte die Blockade der Zufahrtsstraße zum Betriebsgelände von Cerro Matoso in Córdoba den achten Tag in Folge. Das Unternehmen erklärt, dass dies die betriebliche Kontinuität, Schichtwechsel sowie die Stabilität einer für die Region und das Land zentralen Aktivität gefährdet. Der Protest steht im Zusammenhang mit einem Bergarbeiterstreik, an dem Cerro Matoso und sein Personal jedoch nicht beteiligt sind, wenngleich über 2.000 Beschäftigte unter Einschränkungen ihrer Arbeits- und Mobilitätsrechte leiden. Etwa 400 Personen befinden sich weiterhin im Werk ohne planmäßigen Schichtwechsel. Der Betrieb unterliegt schweren Einschränkungen: 13 tägliche Ferronickel-Lkw nach Cartagena – über 440 Tonnen – sowie 20 tägliche Minera-Lkw (rund 1.600 Tonnen) aus Queresas und Porvenir in Planeta Rica stehen still. Auch lebenswichtige Versorgungsgüter werden blockiert. Cerro Matoso schätzt die Verluste durch die Unterbrechungen und Lieferengpässe auf über 120 Tonnen Nickelproduktion im Wert von 1,7 Millionen US-Dollar. Fast 50 Verträge für Waren und Dienstleistungen in den Bereichen Transport, Metallverarbeitung, Ingenieurwesen und Infrastruktur wurden teilweise oder vollständig ausgesetzt, was sich auf regionale Arbeitsplätze und Familieneinkommen auswirkt. Die Firma warnt vor Risiken für kritische Prozesse wie den Ofenbetrieb, die potenziell Schäden an der Infrastruktur und der Sicherheit verursachen könnten. Sie respektiert das Recht auf friedlichen Protest, hält die Auswirkungen auf unbeteiligte Parteien jedoch für inakzeptabel. Daher fordert sie nationale, regionale und lokale Behörden auf, die Mobilität wiederherzustellen und weiteren Schaden abzuwenden.