Kolumbiens Nationale Infrastrukturagentur und Verkehrsministerium haben angekündigt, dass die Mautgebühren ab dem 16. Januar 2026 um 5,10 % steigen, basierend auf der IPC-Veränderung des Vorjahres gemäß DANE. Zusätzlich erhalten 15 Mautstellen eine Mehr-Erhöhung durch den Normalisierungsprozess nach Dekret 050.
Die allgemeine Anpassung der Mautgebühren spiegelt die Inflation wider, die am Verbraucherpreisindex (IPC) gemessen wurde und im Vorjahr 5,10 % betrug, laut DANE-Daten. Diese Aktualisierung wird am 16. Januar 2026 wirksam und betrifft alle Mautstellen im Land gemäß bestehender Konzessionsverträge. Fünfzehn spezifische Mautstellen erhalten eine zusätzliche Erhöhung im Zusammenhang mit dem Normalisierungsprozess aus Dekret 050. Dazu gehören El Placer, Cisneros, Aburrá, Machetá, El Carmen, La Pintada, Fusagasugá, Andes, Unisabana, Supía, Puerto Berrío, Boquerón I und II, Naranjal und Pipiral. Für die Mautstellen Amagá und Laberinto wird ein gestaffelter Prozentsatz zum IPC addiert, gekoppelt an die Übergabe funktionaler Einheiten in ihren Verträgen. Im Projekt IP Conexión Antioquia Bolívar erhalten die Mautstellen La Apartada, Manguitos, Purgatorio, San Carlos, Cedros, Mata de Caña und San Onofre zusätzlich 2 % zum IPC. Weitere Anpassungen könnten vor dem kommenden Freitag erfolgen, etwa bei Copacabana und Las Palmas im Desarrollo Vial del Oriente de Medellín; Circasia, Corozal, Pavas, San Bernardo, Santágueda und Tarapacá I und II zwischen Armenia, Pereira und Manizales; Turbaco Bayunca, Galapa, Gambote, Pasacaballos und Sabanagrande bei Autopistas del Caribe; sowie El Roble, Albarracín und Tuta zwischen Briceño, Tunja und Sogamoso. „Es ist wichtig zu betonen, dass diese Erhöhungen im Einklang mit den geltenden vertraglichen und regulatorischen Vorgaben umgesetzt werden und sowohl inflationsbedingte Aktualisierungen als auch Verpflichtungen aus dem Fortschritt bei der Ausführung konzedierter Projekte berücksichtigen“, erklärten die Behörden.