Mit der Preiserhöhung ab dem 1. Januar 2026 rangiert Cali als zweit teuerste Stadt Kolumbiens bei Kraftstoffpreisen, knapp hinter Villavicencio. In der Hauptstadt des Valle del Cauca kostet ein US-Gallone Normalbenzin 16.502 $, während ACPM 11.424 $ erreicht und bei Transportunternehmen und Nutzern Besorgnis auslöst.
Die Kommission für die Regulierung von Energie und Gas (Creg) hat die Kraftstoffpreise ab dem 1. Januar 2026 aktualisiert und die Kosten in mehreren kolumbianischen Städten erhöht. In Cali stieg der US-Gallone Normalbenzin auf 16.502 $, ein Anstieg um 90 $ im Vergleich zu Dezember 2025, und ACPM auf 11.424 $, um 99 $ höher. Diese Zahlen platzieren die Stadt auf Platz zwei im nationalen Benzin-Ranking, angeführt von Villavicencio mit 16.591 $, gefolgt von Bogotá (16.491 $), Manizales (16.466 $) und Pereira (16.439 $). Andere Städte wie Medellín (16.412 $) und Barranquilla (16.126 $) weisen ebenfalls hohe Preise auf, während Pasto (14.247 $) und Cúcuta (14.400 $) die niedrigsten haben.
Für ACPM liegt der nationale Durchschnitt bei 10.984 $ pro US-Gallone, wobei Cúcuta (9.032 $) und Pasto (10.338 $) die niedrigsten Preise anführen, gefolgt von Cartagena (10.916 $) und Barranquilla (10.951 $). Die Creg führt den Anpassung auf Faktoren wie Produzenteneinnahmen, Steuern, Kosten für den Transport über Pipelines und Vertriebsmargen zurück.
Diese Änderung hat den Transportsektor in Cali besonders getroffen, wo Taxifahrer und Betreiber Bedenken hinsichtlich des täglichen Betriebs äußern. Proteste oder Blockaden sind in der Stadt und anderen teuren Regionen als Reaktion auf die Maßnahme nicht ausgeschlossen, ähnlich wie frühere Reaktionen auf vergleichbare Erhöhungen.