ADAC-Appell zu höheren Spritpreisen löst Kontroverse aus

Der ADAC hat höhere Spritpreise für den Klimaschutz akzeptiert, was bei einigen der 22 Millionen Mitglieder Empörung auslöst. Verkehrspräsident Gerhard Hillenbrand lobte die CO₂-Bepreisung als richtiges Instrument, um den Umstieg auf E-Autos zu fördern. Dies geschieht vor dem Anstieg des CO₂-Preises ab Januar.

Der Automobilclub ADAC gerät in die Kritik, nachdem sein Verkehrspräsident Gerhard Hillenbrand in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ die CO₂-Bepreisung als „richtiges Instrument“ bezeichnete. Er argumentierte, dass Anreize benötigt werden, um von Verbrennern und Diesel auf klimaschonende Alternativen umzusteigen. Der Hintergrund ist der steigende CO₂-Preis ab dem 1. Januar: Von bisher 55 Euro auf bis zu 65 Euro pro Tonne CO₂. Der ADAC rechnet mit einer Verteuerung von Benzin und Diesel um rund 3 Cent pro Liter.

Seit 2021 eingeführt, soll der CO₂-Preis fossile Brennstoffe teurer und umweltfreundliche Optionen attraktiver machen. Hillenbrand wiederholt damit die weit akzeptierte Ansicht, dass E-Mobilität die Zukunft sei. Dennoch löste die Aussage einen Shitstorm im Internet aus: Mitglieder fühlen sich verraten und sehen den ADAC im „Grünen-Lager“.

Autofahren wird in Deutschland teurer: Der Durchschnittspreis für Super-Benzin liegt 2023 bei 1,67 Euro pro Liter, vor fünf Jahren bei 1,25 Euro – ein Anstieg um mehr als 33 Prozent. Diesel kostet nun 1,59 Euro, ein Plus von über 43 Prozent.

Die Wende zur E-Mobilität stockt: Das Ziel von 15 Millionen E-Autos bis 2030 ist illusorisch (aktuell 1,8 Millionen), ebenso wie eine Million Ladepunkte (bisher 180.000). 45 Prozent der Kommunen haben keine öffentliche Ladesäule. Die Bundesregierung bekennt sich nicht klar zum Antriebswechsel und setzt sich in der EU gegen ein Verbrenner-Verbot ein, was falsche Hoffnungen nährt und Reaktionen wie diese verstärkt.

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