Nach den von der EPRA am 14. April angekündigten drastischen Kraftstoffpreiserhöhungen – Diesel verteuerte sich um 40 Sh auf 206 Sh pro Liter, Benzin ebenfalls auf 206 Sh – haben die Kenya Transporters Association (KTA) und die Truck Owners Association (TAK) ihre Frachtkosten um 14 % beziehungsweise 30 % angehoben, was landesweit zu steigenden Warenpreisen führen wird.
Nach der Preiserhöhung durch die Energy and Petroleum Regulatory Authority (EPRA) am Dienstagabend, dem 14. April 2026, haben wichtige Lkw-Verbände ihre Tarife nach oben korrigiert. Die Kenya Transporters Association (KTA), die mehr als 6.000 Lkw vertritt, hat mit sofortiger Wirkung eine Erhöhung der Frachtkosten um 14 % umgesetzt. Der KTA-Vorsitzende Newton Wang’oo betonte, dass Kraftstoff 55 % der Transportkosten ausmache: „Kraftstoff ist der größte Kostenfaktor im Straßengüterverkehr und trägt zu fast 55 % zu den gesamten Betriebskosten bei. Dies führt zu einem Anstieg der Frachtkosten um insgesamt 13 bis 14 %“, erklärte er. Der größere Verband Truck Owners Association (TAK), dessen 20.000 Mitglieder über 50.000 Lkw betreiben, ordnete eine Erhöhung um 30 % an. Der TAK-Vorsitzende Raphael Lamuya und Generalsekretär Denny Kilia äußerten sich am Mittwoch vor Journalisten in Syokimau im Machakos County. Lamuya äußerte Besorgnis über die jüngsten Kraftstoffengpässe und stellte die Vertriebspraktiken in Frage: „Uns wurde versichert, dass das Land über ausreichende Kraftstoffreserven verfügt, aber jetzt erleben wir einen plötzlichen Preisanstieg.“ Kilia forderte eine strategische Kraftstoffreserve für ein Jahr, um zukünftige Unterbrechungen abzumildern. Es wird erwartet, dass diese Anpassungen die Warenpreise in ganz Kenia in die Höhe treiben, insbesondere bei Importen über den Hafen von Mombasa.