Der kenianische Finanzminister John Mbadi hat der Bevölkerung versichert, dass die Kraftstoffversorgung trotz globaler Preisschwankungen sichergestellt ist. Er erklärte, dass Kenia über Vorräte für 16 Tage Benzin, 19 Tage Diesel und 49 Tage Kerosin verfüge, wobei weitere 290.000 Tonnen in Kürze eintreffen würden. Mbadi warnte zudem vor Panikkäufen und dem Horten von Kraftstoff.
Finanzminister John Mbadi erschien am 2. April 2026 vor dem Finanzausschuss der Nationalversammlung und versicherte, dass die Kraftstoffversorgung gesichert bleibe. „Wir haben derzeit Vorräte für 16 Tage Benzin, 19 Tage Diesel und 49 Tage Kerosin auf Lager, wobei weitere 290.000 Tonnen in Kürze erwartet werden“, sagte er.
Die Regierung arbeitet daran, die Kraftstoffpreise angesichts der Störungen durch den Nahostkonflikt, die die weltweiten Zapfsäulenpreise in die Höhe getrieben haben, zu stabilisieren. „Wir arbeiten an einer Preisstabilisierung, damit die Wirtschaft nicht belastet wird. Nach aktuellem Stand gehen wir nicht von Versorgungsengpässen aus“, erklärte Mbadi.
Mbadi warnte Tankstellen davor, Kraftstoff angesichts von Spekulationen über Preiserhöhungen zu horten. „Die Preise werden sich möglicherweise nicht so entwickeln, wie sie glauben oder befürchten. Selbst wenn sie steigen sollten, werden wir unsere Mechanismen zur Preisstabilisierung einsetzen. Es gibt keinen Grund für Spekulationen, wir haben die Lage unter Kontrolle“, fügte er hinzu. Er riet Autofahrern davon ab, ihre Tanks unnötig vollzutanken, da dies nur für etwa eine Woche vorhalte.
Berichte vom 1. April behaupteten, die Regulierungsbehörde für Energie und Erdöl (EPRA) habe die Zapfsäulenpreise angehoben, doch die EPRA stellte klar, dass es sich bei dem Dokument um eine Fälschung handelte. Die EPRA gibt die maximalen Einzelhandelspreise jeweils am 14. eines Monats bekannt. Auch Präsident William Ruto hat den Kenianern die Einsatzbereitschaft des Landes bei drohenden Kraftstoffengpässen zugesichert.