Die kenianische Regierung plant eine Subvention in Höhe von 17 Milliarden Shilling, um die Bürger in den kommenden 60 Tagen vor steigenden Kraftstoffpreisen zu schützen, sollte der Konflikt im Nahen Osten über Mai und Juni hinaus andauern. Finanzminister John Mbadi informierte die Abgeordneten über diese Pläne, die auch mögliche Anpassungen der Mehrwertsteuer beinhalten.
Die kenianische Regierung beabsichtigt, eine Subvention in Höhe von 17 Milliarden Shilling bereitzustellen, um den steigenden Preisen für Kraftstoffprodukte entgegenzuwirken, falls die Konflikte im Nahen Osten anhalten. Finanzminister John Mbadi erläuterte diese Pläne gestern vor den Abgeordneten und erklärte, dass die Regierung die Produktsteuern überprüfen werde, falls die Subvention nicht ausreichen sollte. Ölgesellschaften haben angekündigt, dass die Preise aufgrund der Kosten für zwei Tanker, die außerhalb des Regierungsvertrags operieren, um mindestens 20 Shilling steigen könnten. Eine Anpassung der 10-prozentigen Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe soll für den Zeitraum vom 15. April bis zum 14. Mai Abhilfe schaffen. „Im neuen Preisplan wird jedoch erwartet, dass die Produktpreise, Versicherungen, Kriegsrisiken und Gebühren aufgrund des Krieges steigen werden. Wir werden die Mehrwertsteuer anpassen, damit die Preise nicht übermäßig teuer werden“, sagte Mbadi vor den Gesetzgebern. Die Subvention in Kombination mit steuerlichen Anpassungen stellt die wichtigste Strategie der Regierung dar, um die Kraftstoffverbraucher in den kommenden Monaten zu schützen.