Premierminister Sébastien Lecornu warnte den Ministerrat am Mittwoch vor Maßnahmen zur Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe, die er als «so demagogisch wie nutzlos» bezeichnete. Dies geschieht inmitten steigender Ölpreise um über 5 % aufgrund des Kriegs im Nahen Osten, der bereits Fischer, Landwirte und Lkw-Fahrer betrifft. Er forderte zudem Vorschläge, um Verbraucher vor Schwankungen der Energiepreise zu schützen.
Der Krieg im Iran, der am 28. Februar 2026 durch eine israelisch-amerikanische Offensive ausgelöst wurde, hat zu einem starken Anstieg der Ölpreise geführt, mit einem Zuwachs von über 5 % in den letzten Tagen, so Le Figaro. Diese Spannungen im Nahen Osten wirken sich direkt auf die Tankstellenpreise in Frankreich aus, wo Diesel in sieben Tagen um bis zu 25 Cent gestiegen ist. »n«nIm Ministerrat am 11. März 2026 warnte Premierminister Sébastien Lecornu vor einer möglichen Senkung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe und bezeichnete diese als Maßnahme «so demagogisch wie nutzlos». Laut seinem Umfeld soll dies populistische Reaktionen auf eine komplexe geopolitische Lage vermeiden. Gleichzeitig forderte Lecornu Vorschläge der Minister zu Schwankungen der Energiepreise, um «Verbraucher zu schützen». Darunter fallen regulatorische Maßnahmen wie Obergrenzen für Händlermargen oder Mechanismen zur Ausgleichung von Kraftstoffpreissteigerungen und -senkungen. »n«nDieser Anstieg trifft kraftstoffabhängige Sektoren hart. Aussagen melden, dass «die Rentabilität sehr schnell verschwindet» bei Fischern, Landwirten und Straßentransportunternehmen, die einen unmittelbaren Schock erleiden. Bertille Bayart konstatiert in einer Kolumne vom 10. März mindestens einen Sprung der Kraftstoffpreise um 15 %, hält es jedoch für zu früh zum Panikmachen, da französische Haushalte durchschnittlich 5 Euro pro Tag für Kraftstoff ausgeben. Sie warnt vor einer Rückkehr zu einer Energiepolitik «Koste es, was es wolle», die nicht tragfähig ist. »n«nDie Regierung beobachtet die Lage aufmerksam, mit angekündigten Kontrollen an Tankstellen, während Verdacht auf die Händler lastet.