Ab dem 1. April 2026 stiegen die Benzinpreise in Kolumbien um 375 Pesos pro Gallone, wodurch der nationale Durchschnitt auf 15.449 Pesos angehoben wurde. In Cali liegen die Preise bei rund 15.900 Pesos, während Diesel um 81 Pesos pro Gallone teurer wurde. Die Erhöhung macht frühere Senkungen rückgängig, die zeitlich mit den Parlamentswahlen zusammenfielen, und sorgt nun für politische Debatten.
Das Ministerium für Bergbau und Energie gab die Erhöhung der Kraftstoffpreise mit Wirkung zum 1. April 2026 bekannt. Normalbenzin erreichte einen nationalen Durchschnittspreis von 15.449 Pesos pro Gallone, was einem Anstieg von 375 Pesos gegenüber dem vorangegangenen Zeitraum entspricht. In Städten wie Cali liegt der Preis bei rund 15.900 Pesos pro Gallone, was sich auf die Transportkosten und den Alltag auswirkt.
Diesel, auch bekannt als ACPM, verzeichnete einen durchschnittlichen Anstieg von 81 Pesos pro Gallone, was den Güter- und Personentransportsektor zusätzlich belastet. Dies folgt auf zwei aufeinanderfolgende Senkungen der Benzinpreise Anfang 2026, die mit dem Zeitraum der Parlamentswahlen zusammenfielen.
Politische Akteure und Nutzer sozialer Medien haben diese früheren Senkungen infrage gestellt und vermuten ein strategisches Motiv, das nun durch den neuen Anstieg wieder zunichtegemacht wurde. Die Behörden führen Faktoren wie den internationalen Rohölpreis von über 100 US-Dollar pro Barrel angesichts globaler Spannungen sowie Produktions-, Transport-, Vertriebs- und Steuerkosten an.
Der Kraftstoffpreis-Stabilisierungsfonds steht aufgrund dieser internationalen Schwankungen unter Druck, wobei das Ziel darin besteht, deren Auswirkungen auf den lokalen Markt abzufedern.