Die internationalen Benzinpreise sind seit den Angriffen der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar um 74,7 % gestiegen, wodurch der Preis für Brent-Rohöl aufgrund der Risiken in der Straße von Hormus auf über 100 US-Dollar pro Barrel kletterte. Kolumbien hat nach Rückgängen zu Jahresbeginn am 1. April eine Preiserhöhung vorgenommen, während Experten angesichts der globalen Spannungen vor weiteren Anpassungen warnen.
Der anhaltende Nahostkonflikt, der durch die Angriffe der USA und Israels auf iranisches Staatsgebiet am 28. Februar 2026 ausgelöst wurde, hat die globalen Energiemärkte in Aufruhr versetzt. Bis zum 24. April verzeichnete der Bloomberg XB1 / Rbob Gasoline Futures-Index einen Anstieg der Benzinpreise um 74,7 %. Der Preis für Brent-Rohöl sprang von 60–65 US-Dollar auf über 100 US-Dollar pro Barrel, angetrieben von Befürchtungen vor Störungen in der Straße von Hormus, über die fast 20 % des weltweiten Erdöls (mehr als 20 Millionen Barrel täglich) transportiert werden.
José Alberto Arias Tabares, Präsident von Imzacom, stellte fest, dass „der Preis für ein Barrel Öl und folglich die Preise für wertvolle Produkte wie Benzin und Gas weltweit signifikante Anstiege verzeichnet haben“. Er betonte den Druck auf Kolumbien, wo die nationale Regierung die Preise am 1. April nach oben korrigierte – was die Rückgänge vom Anfang des Jahres 2026 wieder rückgängig machte –, während die Sorgen um den Schiffsverkehr in der Meerenge zunehmen.
Die regionalen Auswirkungen variieren: Myanmar +101,1 %, Philippinen +72,6 %, Malaysia +68,1 %, USA +35,1 %, Westeuropa 10–25 %, Malawi bis zu 3,84 US-Dollar/Liter (+34 %).
In Kolumbien war der Benzinpreis zuvor im Jahr um 505 Pesos (-3,01 %) gefallen, bevor er am 1. April auf einen nationalen Durchschnitt von 15.449 Pesos pro Gallone angehoben wurde. Wechselkurse und internationale Faktoren, einschließlich des Drucks auf den Treibstoffpreis-Stabilisierungsfonds, deuten auf mögliche weitere Anpassungen in diesem volatilen Markt des Jahres 2026 hin.