Die chilenischen Carabineros veröffentlichten am Freitag ihre erste Verkehrsbilanz für das lange Osterwochenende und meldeten zwei getötete Fußgänger in Antofagasta und der Metropolregion sowie 32 Verkehrsunfälle.
General Víctor Vielma, Leiter der Zone für Straßenverkehr und Sicherheit, legte die vorläufigen Zahlen vor. Zwei Fußgänger kamen ums Leben: einer in der Region Antofagasta und ein weiterer in der Metropolregion. Es ereigneten sich 32 Verkehrsunfälle, bei denen zehn Personen unterschiedlich schwere Verletzungen erlitten. Über 162.000 Fahrzeuge verließen die Metropolregion in Richtung verschiedener Landesteile. Die Carabineros kontrollierten rund 13.500 Fahrer, führten mehr als 2.900 Tests durch und nahmen 28 Personen fest: 21 wegen Alkohols und sieben wegen Drogen. Die Behörden stellten 290 Verstöße fest, hauptsächlich wegen überhöhter Geschwindigkeit (165), Nichtanlegens des Sicherheitsgurtes (93) und fehlender Kinderrückhaltesysteme (32). General Vielma erklärte: „Wir als Carabineros werden weiterhin landesweit im Einsatz sein und Kontrollen sowie Inspektionen durchführen, um all jene verantwortungslosen Fahrer zu ermitteln, die auf diesen Verhaltensweisen im Straßenverkehr beharren und damit andere Verkehrsteilnehmer gefährden.“ Im Vergleich dazu meldete die erste Bilanz des letzten Jahres nur einen tödlichen Unfall. Vielma rief Fußgänger dazu auf, alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und Straßen nur an dafür vorgesehenen Stellen zu überqueren.