Ein Sattelzug ist am Beginn der Karwoche an der Mautstelle Casa Blanca auf der Strecke Zipaquirá-Ubaté in eine Fahrzeugschlange gerast und hat fünf Menschen, darunter einen Minderjährigen, getötet. Der Gouverneur von Cundinamarca, Jorge Emilio Rey, bestätigte die Opferzahlen und sprach sein Beileid aus. Mehr als 20 Personen wurden verletzt.
Der Unfall ereignete sich am frühen Morgen des 1. April 2026 an der Mautstelle Casa Blanca auf der Straße Zipaquirá-Ubaté in Cundinamarca. Ein Sattelzug prallte auf mindestens sechs wartende Fahrzeuge sowie ein Motorrad, dessen Fahrer noch an der Unfallstelle verstarb. Gouverneur Jorge Emilio Rey meldete zunächst zwei Todesopfer, gefolgt von drei weiteren, darunter ein Minderjähriger, womit die Gesamtzahl auf fünf stieg. „Wir müssen mit Bedauern den Tod von drei weiteren Opfern bestätigen, darunter ein Minderjähriger. Damit erhöht sich die Zahl der Toten nach dem Unfall heute Morgen an der Mautstelle Casa Blanca auf der Straße nach Ubaté auf fünf. Unser aufrichtiges Beileid und unsere Solidarität gelten ihren Familien, Freunden und Angehörigen in dieser schwierigen Zeit“, erklärte Rey. Darüber hinaus wurden 21 Personen verletzt: 19 Erwachsene und zwei Minderjährige. Eine kritisch verletzte Person wurde vom Regionalkrankenhaus Zipaquirá in das Universitätskrankenhaus La Samaritana nach Bogotá verlegt. Weitere Verletzte wurden in Einrichtungen wie dem Regionalkrankenhaus Zipaquirá (13), dem Funktionalkrankenhaus Zipaquirá (2), der Klinik San Luis in Cajicá (3), der Klinik Jorge Cavelier in Cajicá (1) sowie dem Krankenhaus El Salvador in Ubaté (2) versorgt. Die Behörden setzen die Rettungs- und Bergungsarbeiten vor Ort fort. „Die Rettungs- und Bergungsarbeiten in dem Gebiet dauern an, sodass sich die Zahl der Opfer in den kommenden Stunden noch ändern könnte. Vonseiten der @CundinamarcaGob unterstützen wir weiterhin die Betroffenen und koordinieren die institutionelle Reaktion“, fügte der Gouverneur hinzu. Der Vorfall unterstreicht die Verkehrsrisiken während der Karwoche, in der mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen ist.