Der Sprecher des staatlichen Friedens- und Sicherheitsrates von Zacatecas bestätigte die Identität von sechs der sieben Personen, die tot in Aguascalientes aufgefunden wurden. Alle Opfer stammten aus Zacatecas, wobei ihr Verschwinden zwischen dem 17. und 29. April gemeldet wurde. Für eine der Personen lag bereits eine Vermisstenanzeige vor.
Am Freitag fanden die Behörden sieben Leichen in Aguascalientes, einem Nachbarstaat von Zacatecas. Zwei Tage später berichtete der Sprecher des staatlichen Friedens- und Sicherheitsrates, dass sechs der Toten als Einwohner von Zacatecas identifiziert wurden, hauptsächlich aus der Gemeinde Guadalupe und La Zacatecana.
Bei den Opfern handelt es sich um Manuel de Jesús Jacobo Castro, Miguel Adán Mena Saucedo, Coral Esmeralda Muñoz Vargas, José Eduardo Jara Elías, Alan Antony Sifuentes Redin und Frida Michelle Muro Espinoza. Einige Identitäten wurden von Familienangehörigen bestätigt, andere durch Fingerabdruckanalysen. Die Staatsanwaltschaft von Aguascalientes stellte als Todesursache Schusswunden im Bereich von Schädel und Brustkorb fest.
Die Koordination zwischen den Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden zur Aufklärung der Vorfälle hält an, wobei die Aufklärungs- und Überwachungsmaßnahmen verstärkt werden. Die Behörden warnen vor gefälschten Vermisstenanzeigen, die in den sozialen Medien kursieren und von kriminellen Gruppen und nicht von offiziellen Stellen verbreitet werden.
In den sozialen Medien fordern Angehörige den Generalstaatsanwalt von Zacatecas, Christian Paul Camacho Osnaya, auf, die mutmaßliche Verwicklung der Stadtpolizei in das Verschwinden und die Entführungen zu untersuchen, obwohl es bisher keine offiziellen Einzelheiten zu den Hintergründen oder Festnahmen gibt.