Die Leiche von Sergio Cazarés Zambada, Neffe des Drogenhändlers Ismael »Mayo« Zambada García, wurde mit Schusswunden in einem Fahrzeug außerhalb von Culiacán gefunden. Familienmitglieder bestätigten seine Identität am Montag, 9. Februar. Die Entdeckung erfolgt inmitten der Gewalt zwischen Fraktionen des Sinaloa-Kartells.
Sergio Cazarés Zambada, Neffe des Sinaloa-Kartell-Führers Ismael »Mayo« Zambada García — der derzeit in den USA inhaftiert ist —, wurde sonntagabend tot in einem ländlichen Gebiet von Culiacán, Sinaloa, gefunden. Der Leichnam lag im Kofferraum eines grauen Ford-Bronco-Trucks, der auf dem Standstreifen der Autobahn Culiacán-Mazatlán abgestellt war, etwa 15 Kilometer von der Hauptstadt entfernt, in der Nähe der Agrarschule der Autonomen Universität von Sinaloa. Er trug schwarze Kleidung, einschließlich Hose und Hemd, und wies mehrere Schusswunden auf. Die Überreste wurden in dieser Nacht zum gerichtsmedizinischen Dienst gebracht. Während Sekretär Omar García Harfuch zunächst erklärte, der Leichnam sei nicht identifiziert worden, begaben sich Familienmitglieder am Montag, 9. Februar, zur Identitätsbestätigung. Es war nicht der erste Angriff auf Cazarés Zambada: 2012 überlebte er einen Schusswechsel vor dem »Geisha«-Geschäft im Stadtteil Jorge Almada von Culiacán. Der Vorfall ereignet sich inmitten des Konflikts zwischen den Fraktionen »La Mayiza« und »Los Chapitos« des Sinaloa-Kartells, den Behörden und lokalen Quellen mit der zunehmenden Gewalt in der Region in Verbindung bringen. Andere Verwandte von »Mayo« Zambada ereilte ein ähnliches Schicksal in den Vorjahren. Zum Beispiel wurde Eliseo Imperial Castro, alias »El Cheyo Antrax«, am 30. Mai 2024 getötet; Berichten zufolge soll »Mayo« selbst den Befehl dazu gegeben haben, da Castro Schulden im Namen des Kartells für persönlichen Gewinn eingetrieben hatte. Geovany Parra Zambada starb am 28. August 2016, und Vicente Zambada Reyes, 28 Jahre alt und Sohn von Reynaldo Zambada García »El Rey«, wurde am 11. Dezember 2015 zusammen mit drei weiteren Mitgliedern seiner bewaffneten Gruppe getötet.