Die Behörden in Chaco haben zwei Männer im Alter von 21 und 35 Jahren im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Tötungsdelikt an dem 82-jährigen Bernabé Navarro festgenommen, dessen Fahrrad und Leiche in einem ländlichen Gebiet bei Villa Ángela gefunden wurden. Nach über einmonatiger Suche wurde der Fall von einem Vermisstenfall in eine Mordermittlung umgewandelt.
Der 82-jährige Bernabé Navarro wurde zuletzt am 31. Januar gesehen, als er sein Zuhause in Presidencia Roque Sáenz Peña, Chaco, auf seinem Fahrrad verließ. Das Verschwinden löste eine intensive, fast 50-tägige Suche mit über 200 Beteiligten aus, die zunächst keine Ergebnisse lieferte, bis es bei jüngsten Einsätzen in der Nähe der ehemaligen Route 95 außerhalb von Villa Ángela zu Durchbrüchen kam. Die Polizei fand dort zunächst Navarros Fahrrad und persönliche Dokumente, was zu weiteren Suchaktionen führte. Mit Unterstützung der Abteilung für vermisste Personen und einer K9-Einheit lokalisierten sie seine Kleidung und wenige Meter weiter seinen leblosen Körper in einem Waldgebiet in fortgeschrittenem Verwesungszustand. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Sicherung des Tatorts und die Beweissicherung an und ließ den Körper zur Autopsie nach Resistencia überführen, um die Todesursache und den Todeszeitpunkt zu bestimmen. Basierend auf diesen Erkenntnissen nahm die Staatsanwaltschaft zwei Verdächtige im Alter von 21 und 35 Jahren fest und informierte sie über das nun als „mutmaßliches Tötungsdelikt“ geführte Verfahren. Die Ermittlungen deuten auf eine Gewalttat hin, wobei die genauen Rollen der Beteiligten noch nicht bekannt gegeben wurden.