Prozessauftakt nach Tötung eines Franzosen in Chicureo

Am Montag begann vor dem Strafgericht in Colina der Prozess gegen fünf Verdächtige wegen des Mordes an Dimitri Weiler, der am 28. Februar 2025 bei einem Raubüberfall in Chicureo getötet wurde. Die Staatsanwaltschaft klagt vier Jugendliche und einen Erwachsenen wegen schweren Raubes mit Todesfolge und schwerer Körperverletzung an. Die geforderten Strafen reichen bis hin zu lebenslanger Haft.

Die mündliche Verhandlung begann am Montag vor dem Strafgericht in Colina gegen vier Jugendliche, identifiziert als V.F.C.C., B.I.R.G., S.B.B.G. und L.H.A.B.F., sowie den Erwachsenen Santiago Borgoño Leyton. Die Tat ereignete sich am 28. Februar 2025, als die Beschuldigten bewaffnet mit Schusswaffenattrappen und Stichwaffen in das Haus von Dimitri Weiler in Chicureo eindrangen. Sie fesselten Weiler, seine Ehefrau und Familienangehörige, stahlen Wertgegenstände und stachen auf Weiler ein, was noch am Tatort zu seinem Tod führte. Seine Frau erlitt schwere Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft fordert für drei Jugendliche eine zehnjährige Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung, für den vierten fünf Jahre und für Borgoño Leyton eine lebenslange Haftstrafe. Die Anwälte der Nebenklage, Ciro Colombara und Pamela Contreras, die die Familie vertreten, erklärten: „Wir erwarten [...] dass der Erwachsene Santiago Borgoño zu lebenslanger Haft verurteilt wird und die Minderjährigen zu einer zehnjährigen Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung.“ Sie forderten zudem Ermittlungen gegen ehemalige Gemeindewachleute aus Colina, da diese angeblich präzise Informationen über das Wohnhaus geliefert haben sollen, widersprachen der Behauptung, Google Maps verwendet zu haben, und verwiesen auf ähnliche Fälle in der jüngsten Zeit. Die Staatsanwaltschaft wird 37 Zeugen, 23 Dokumente sowie über 60 Sach- und Expertenbeweise vorlegen.

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