In der jüngsten Entwicklung des dritten mündlichen Prozesses um den Mord an Paulina Lebbos aus dem Jahr 2006 äußerte ihr Vater Alberto Lebbos seine Wut, nachdem die Staatsanwaltschaft die Anklage gegen den Verdächtigen Sergio Kaleñuk zurückgezogen hatte. Er rief aus: 'Sie lassen Mörder laufen'.
Während des laufenden dritten mündlichen Prozesses in Tucumán zum Tod von Paulina Lebbos – einer 23-jährigen Studentin, die 2006 nach einem Ausgehabend ermordet wurde – machte Alberto Lebbos vor Gericht seinem Ärger Luft, wie TN berichtet.
Sein Ausbruch richtete sich gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft, die Anklage gegen Sergio Kaleñuk, den Sohn des verstorbenen Privatsekretärs des ehemaligen Gouverneurs von Tucumán, José Alperovich, zurückzuziehen. Kaleñuk bleibt neben Víctor César Soto einer der Hauptverdächtigen.
Der Fall, in dem frühere Prozesse zwar Teilnehmer an der Vertuschung verurteilten, aber keine Klärung hinsichtlich der Mörder brachten, wird weiterhin unter öffentlicher Beobachtung verhandelt.