Der zuständige Richter Sebastián García Amuchástegui hat die Vertagung der mündlichen Verhandlung im Verfahren gegen Pablo Laurta wegen des Doppelmordes an Luna Giardina und ihrer Mutter Mariel Zamudio in Córdoba bestätigt. Laurta, der bereits wegen eines anderen Mordes in Untersuchungshaft sitzt, wird unter anderem wegen schwerer geschlechtsspezifischer Gewalt angeklagt.
Auf Antrag des Staatsanwalts Gerardo Reyes vom Dezember hat der Kontrollrichter Sebastián García Amuchástegui die Verlegung des Verfahrens gegen Pablo Laurta zur mündlichen und öffentlichen Verhandlung in Córdoba genehmigt. Laurta, ein 39-jähriger Uruguayer, wird beschuldigt, im vergangenen Jahr seine Ex-Partnerin Luna Giardina und ihre Mutter Mariel Zamudio in einem schockierenden Doppelfrauenmord ermordet zu haben. Bei den Verbrechen handelte es sich um schweren Mord durch Verwandtschaft, Verrat, geschlechtsspezifische Gewalt, Drohungen, Hausfriedensbruch und Ungehorsam.
Laurta ist seit Mitte Februar in Concordia, Entre Ríos, inhaftiert, wo parallel gegen ihn wegen des Mordes an dem Remisero Martín Palacio ermittelt wird, den er vor den Morden für die Reise nach Córdoba angeheuert haben soll. Nach den Morden verbrannte er das Fahrzeug der Opfer in der Gegend von Altas Cumbres und floh mit seinem Sohn, bevor er festgenommen wurde.
Diese gerichtliche Bestätigung bringt den viel beachteten Fall voran und unterstreicht die Bemühungen, gegen geschlechtsspezifische Gewalt vorzugehen. Ein Termin für den Prozessbeginn wurde noch nicht festgelegt. In früheren Berichten wurde ausführlich über die erste Entscheidung der Staatsanwaltschaft zur Erhöhung des Strafmaßes berichtet.