Prozess gegen Pablo Laurta im Doppelfemizid-Fall angehoben

Die Justiz von Córdoba hat den Fall gegen Pablo Laurta, einen 39-jährigen Urguayaner, der beschuldigt wird, seine Ex-Frau Luna Giardina und seine Ex-Schwiegermutter Mariel Zamudio ermordet zu haben, zum mündlichen Verfahren erhoben. Laurta, in Untersuchungshaft, wird auch für den Mord an einem Remisero in Entre Ríos untersucht. Staatsanwalt Gerardo Reyes hat das Verfahren für schwere Verbrechen vorangetrieben, einschließlich qualifizierten Tötungs durch Geschlechtergewalt.

Am Montag hat die Justiz von Córdoba beschlossen, den Fall gegen Pablo Laurta, den Hauptangeklagten im Doppelfemizid an Luna Giardina und Mariel Zamudio, zum mündlichen und öffentlichen Prozess zu erheben. Der 39-jährige Urguayaner aus Montevideo wird wegen qualifizierten Tötungs durch Verwandtschaft, Treulosigkeit und Geschlechtergewalt sowie Bedrohungen, Hausfriedensbruch und Ungehorsam gegenüber der Behörde angeklagt. Er befindet sich in Untersuchungshaft im Gefängnis von Cruz del Eje.

Laut Rekonstruktion hat Laurta den Remisero Matías Sebastián Palacio am Busbahnhof von Concordia in Entre Ríos engagiert und ihm anderthalb Millionen Pesos für die Fahrt nach Córdoba bezahlt. Sie kannten sich bereits, da Laurta Palacios Dienste zuvor in Anspruch genommen hatte. In Córdoba hat Laurta die Morde begangen, den Toyota Corolla des Opfers in der Gegend von Altas Cumbres verbrannt und mit seinem Sohn geflohen. Tage später wurde er in einem Hotel in Gualeguaychú, Entre Ríos, festgenommen. Getrennt davon wird Laurta für den Mord an Palacio in Concordia untersucht.

Laurta leitete seit 2010 ein Online-Marketing-Unternehmen und studierte Journalismus und Betriebswirtschaft an der Universidad ORT. Er war in 'Varones Unidos' involviert, einer Gruppe, die sich gegen 'falsche Anzeigen von Geschlechtergewalt' wendet. Im Rahmen eines Sorgerechtsstreits um seinen Sohn Pedro hatte Luna Giardina Laurta Manipulation, erzwungenen Sex und Kontrolle vorgeworfen, Vorwürfe, die er als falsch abtat. Staatsanwalt Gerardo Reyes von der Abteilung für Geschlechter- und Familiengewalt hat die Erhebung des Verfahrens angeordnet und die Schwere der Verbrechen betont.

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