Der Bürgermeister von Córdoba, Martín Llaryora, trieb die Schaffung von sechs Stellen im Justizwesen voran und ernannte neun Schlüsselbeamte innerhalb einer Woche. Das Landesparlament verabschiedete das Gesetz zur Einrichtung der Strafvollstreckungsstaatsanwaltschaft und überwies die Akten von Bettina Croppi und ihren Stellvertretern. Diese Schritte lösen einen heftigen Konflikt zwischen PJ und Opposition über Llaryoras angebliche Justizkontrolle aus.
Innerhalb einer Woche trieb der Bürgermeister von Córdoba, Martín Llaryora, bedeutende Veränderungen an der Spitze des Justizwesens voran. Das Landesparlament verabschiedete das Gesetz zur Schaffung der Strafvollstreckungsstaatsanwaltschaft und überwies die Akten von Bettina Croppi als Staatsanwältin sowie ihrer drei Stellvertreter: María Florencia Degano, Iván Rodríguez und Guadalupe Trillo Pellizari. Néstor Gómez, vorgeschlagen als neuer stellvertretender Generalstaatsanwalt, sticht als Schlüsselfigur zur Verständnis dieser Anpassungen hervor.
Diese Ernennungen, einschließlich sechs neuer Stellen und neun Beamter insgesamt, haben einen intensiven politischen Streit entfacht. PJ und Opposition inszenieren eine kontroverse Jahressitzung im Parlament, mit Vorwürfen der Einflussnahme auf die Justiz und einem angespannten Oppositionsbündnis. Sieben Justizakten stehen im Mittelpunkt der Kontroverse, die sich auf die angebliche Kontrolle Llaryoras über die Justiz konzentriert.
Bettina Croppi, die eine prominente Rolle bei dem letzten Besuch des Nationalen Komitees gegen Folter spielte und das öffentliche Staatsanwaltschaft vor der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte vertrat, begründet ihre Annahme der Position mit ihrer Expertise in Menschenrechten. Diese Schritte unterstreichen Spannungen im Machtgefüge von Córdoba, wobei die Kritik der Opposition weiterhin ungelöst bleibt.