Die Präsidentschaftskandidatin Jeannette Jara schloss ihre Kampagne auf der Plaza Matte in Puente Alto ab und warf José Antonio Kast vor, Vorschläge zu verbergen, die Rentenerhöhungen, das 40-Stunden-Gesetz bedrohen und Straffreiheit für Pädophile und Menschenrechtsverletzer ermöglichen würden. Die Veranstaltung zog Tausende von Teilnehmern an und bot künstlerische Auftritte, vier Tage vor der Stichwahl. Jara bekräftigte ihre Pläne, gegen das Verbrechen vorzugehen und Lebensstandards zu verbessern.
Auf der Plaza Matte in Puente Alto, einer südlichen Gemeinde der Metropolregion, hielt Jeannette Jara, Kandidatin des Pakts Unidad por Chile und der Christdemokratischen Partei, am Mittwoch, den 11. Dezember 2025, ihre Wahlkampfschlussevent ab. Die Versammlung, die von ihrem Team auf etwa 12.000 bis 15.000 Personen geschätzt wurde, begann mit Moderation von Jaime Davagnino und Gloria Kenig sowie künstlerischen Auftritten von Álvaro Henríquez mit Los Pettinellis, Shamanes Crew, Tomo Como Rey, Pincheiras del Sur und Dënver. Die Nationalhymne sang die Folk-Künstlerin Fabiola González, bekannt als 'la Chinganera'.
Bürgermeister Matías Toledo eröffnete die Bühne und betonte die Zukunft der Familien und des Landes. Jara, pünktlich um 21:00 Uhr, hielt eine 20-minütige Rede gegen ihren Rivalen José Antonio Kast. 'Er versteckt sich hinter geheimen Vorschlägen, die Rechte zurückdrehen wollen; die 40-Stunden-Woche zum besseren Leben steht auf dem Spiel; Straffreiheit für Pädophile steht auf dem Spiel; Straffreiheit für Menschenrechtsverletzer steht auf dem Spiel', sagte sie und bezog sich auch auf die Rentenerhöhung im Januar.
Jara hob ihre Vorschläge hervor: ein Vitalgehalt von 750.000 Pesos, Aufhebung des Bankgeheimnisses gegen organisiertes Verbrechen, Bau von fünf neuen Gefängnissen und 100 Polizeieinsätzen in narco-kontrollierten Vierteln in den ersten 100 Tagen. 'In meiner Regierung werden Narcos einem starken Staat gegenüberstehen, der sie entwaffnet und einsperrt', versprach sie. Sie kündigte auch eine Reform des Ernennungssystems für Richter, Notare und Immobilienkonservatoren, eine Gesundheitswarnung gegen Krebs und Gehaltsverbesserungen für Carabineros an.
Die Kandidatin appellierte an Unentschlossene: 'Sprecht mit denen, die noch Zweifel haben (...) erzählt ihnen von unseren Vorschlägen'. Die Veranstaltung umfasste Regierungsvertreter, Bürgermeister wie Claudia Pizarro aus La Pintana sowie Persönlichkeiten wie die Komikerin Paloma Salas und den Schauspieler Claudio Arredondo. Jara, Mitglied der Kommunistischen Partei, betonte ihre Verbindung zur chilenischen Realität und wies Fake News zurück.