In den ersten Tagen der Stichwahlkampagne hat die offizielle Kandidatin Jeannette Jara einen konfrontativen Ton gegen José Antonio Kast angeschlagen, angetrieben von ihrem Berater Darío Quiroga, was zu internen Spaltungen in ihrem Team führt. Ricardo Solari bevorzugt einen propositiven Ansatz, während die Teilnahme an der Sendung von Franco Parisi evaluiert wird. Derweil werden Verstärkungen wie Gonzalo Winter schrittweise hinzugefügt.
Die Präsidentschaftskandidatin Jeannette Jara (PC) startete die Stichwahl mit einer aggressiven Strategie gegen ihren Rivalen José Antonio Kast (Republikanische Partei), gefördert vom unabhängigen Soziologen Darío Quiroga, der die Kampagne seit der ersten Runde leitet. Quiroga schlägt vor, Kast direkt zu konfrontieren und 'Munition' zu sammeln, um ihn anzugreifen, wie Anschuldigungen der Kollusion in den Fällen der Apotheken (2007-2008) und des Huhns (2008-2011), die seinen Wirtschaftsberater Jorge Quiroz betreffen, die Kast bestritten hat.
Diese Taktik spaltet das Kommando in der Londres 76. Ricardo Solari (PS), ehemaliger Minister und Schlüsselmitarbeiter, widersetzt sich dem personalisierten Ansatz und verteidigt die Darstellung von Jara als propositiv. Es ist der erste öffentliche Riss zwischen den beiden Beratern. Einige schlagen vor, Strategien auszugleichen: Am Mittwoch kündigte Jara den Plan 'Sumando Chile Cambia' in Cerro Navia an, der Vorschläge wie die Rückerstattung der Mehrwertsteuer auf Medikamente von Franco Parisi (PDG), den Nationalen Onkologieplan von Evelyn Matthei (UDI) und 'Sportecken' von Harold Mayne-Nicholls einbezieht.
Quiroga zog interne Kritik für Interviews und den Aufruf 'bewegt euren Arsch' zugunsten von Jara auf sich, aber sie verteidigt ihn. Bei den Verstärkungen bagatellisierte Jara Verzögerungen: 'Es wird zur rechten Zeit geschehen', und bestätigte nur Gonzalo Winter (FA) als Koordinator der Freiwilligen. Sie lud gewählte Abgeordnete ein, beizutreten, und konzentrierte sich auf Debatten, die Kast vermeidet.
Im Gegensatz dazu unterstützt Johannes Kaiser (PNL), mit 13,9 % in der ersten Runde, Kast bedingungslos und plant eine territoriale und programmatische Entfaltung, mit Priorität auf die Haushaltsdebatte im Kongress. Bezüglich der Sendung 'Bad Boys' von Franco Parisi (Dritter mit 20 %) besteht Konsens, dass Jara teilnehmen wird, mit Vorsichtsmaßnahmen gegen 'Fallen'; Carolina Tohá (PPD) sieht geringes Risiko, warnt aber vor Parisi's Manipulation.