Ein brutaler Femizid erschütterte La Matanza am Dienstag, als ein Lkw-Fahrer seine 36-jährige Partnerin verprügelte und sie tödlich mit seinem Fahrzeug überfuhr, nahe dem Mercado Central. Das Opfer, bolivianische Staatsbürgerin María Luzmar Caiti Rivero, starb vor Ort, während der betrunkene Aggressor von Nachbarn festgehalten wurde, bevor er fliehen konnte.
Der Vorfall ereignete sich nahe dem Mercado Central an der Kreuzung der Straßen Circunvalación und Del Cultivo im Bezirk La Matanza der Provinz Buenos Aires. Laut einem dreiminütigen Überwachungsvideo stieg der Aggressor, identifiziert als G.M.D., aus seinem Volvo-420-Lkw, der zum Bananentransport genutzt wird, aus und begann, María Luzmar Caiti Rivero zu schlagen. Die Aufnahmen zeigen, wie er sie tritt, schlägt und Gegenstände auf sie wirft, während sie sich am Boden zu wehren versucht.
Nach der körperlichen Attacke stieg G.M.D. wieder in das Fahrzeug ein und fuhr die Frau direkt über den Haufen, was zu ihrem sofortigen Tod führte. Zeugen beobachteten die Szene und hielten den Mann fest, als er zu fliehen versuchte, bis die Polizei eintraf, die durch einen Notruf (911) einer 43-jährigen Zeugin alarmiert worden war. Bei der Ankunft fanden Beamte der Abteilungssicherheitsstation La Matanza die Leiche der Frau auf dem Asphalt und den Verdächtigen mit starkem Alkoholgeruch.
Polizeiquellen bestätigten, dass der Tatort gesichert, der Lkw beschlagnahmt und G.M.D. der Justiz überstellt wurde. Die Ermittlungen unter Leitung des Staatsanwalts Adrián Arribas von der Thematischen Mordermittlungsstelle La Matanza stuft den Fall als aggravierter Mord aufgrund der Beziehung und Geschlechtergewalt ein, mit lebenslanger Haftstrafe. Videos und Aussagen werden geprüft, um frühere Gewalt im Paar nachzuweisen, ebenso wie toxikologische Gutachten und Obduktionsergebnisse.
Die Akte betont die Heimtücke und Absichtlichkeit der Tat und schließt eine Unfallversion aus. Der Angeklagte bleibt in Haft und wartet auf sein Verhör.