Eine 45-jährige Frau und ihre 13-jährige Tochter wurden in ihrem Haus in Villa Mercedes, San Luis, erstochen, wobei die Leichen am Samstag nach einem Anruf bei 911 entdeckt wurden. Zwei Verdächtige, eine 21-jährige Frau und ihr 25-jähriger Partner, wurden in La Pampa festgenommen, als sie zu fliehen versuchten. Die Familie, angeführt von der ältesten Tochter Sol, drückte ihren tiefen Kummer aus und forderte Gerechtigkeit.
Am Samstag wurden die Leichen von Vanesa Zanni, 45, und ihrer Tochter Tatiana Lidia Belén Lucero Zanni, 13, in ihrem Haus im Stadtteil San José in Villa Mercedes, San Luis, gefunden. Eine Nachbarin rief die 911 an, da seit mehreren Tagen keine Aktivität im Haus zu beobachten war. Bei Betretung des Hauses entdeckte die Polizei die Opfer mit mehreren Stichverletzungen, und erste forensische Untersuchungen deuteten darauf hin, dass sie seit mehreren Tagen tot waren, ohne Abwehrverletzungen.
Die Ermittlungen unter Leitung der Staatsanwältin Gisela Milstein der Staatsanwaltschaft für Strafverfolgung Nr. 5 laufen unter Verschluss. Eine interprovinzielle Operation mit Kräften aus San Luis, La Pampa, Mendoza und Córdoba führte zur Festnahme zweier Personen: Dayana Macarena Peralta, 21, und Axel Emiliano Crisito, 25. Beide wohnten gelegentlich im Haus der Opfer und wurden von der Polizei von La Pampa auf der Nationalstraße 188 zwischen Quetrequén und Maisonnave in der Nähe der Grenze zu San Luis gestoppt. Die ohne Papiere reisenden Verdächtigen mit Entwicklungsstörungen versuchten eine koordinierte Flucht.
Sie werden nach Villa Mercedes überstellt, um sich der Justiz zu stellen. Das Bildungsministerium von San Luis äußerte auf Social Media Bedauern über den „unreparierbaren Verlust“ des Teenagers und bot der Familie Unterstützung an.
Mitten in der Trauer teilte Sol, die älteste Tochter von Vanesa und Schwester von Tatiana, einen herzzerreißenden Abschied: „No hay palabras.“ Sie gab ihren Schmerz kund und forderte Gerechtigkeit für den Doppelmord, der die Provinz schockierte.