Ein 35-jähriger Mann wurde während eines gewalttätigen Nachbarschaftsstreits in General San Martín, Chaco, am Weihnachtstag tödlich erstochen. Der Angriff ereignete sich kurz nach den Feiertoasts und führte zum Tod von Adrián Clever Navarro. Ein 19-jähriger Verdächtiger wurde im Zusammenhang mit der Tötung festgenommen.
Der Vorfall ereignete sich im Stadtviertel Los Silos in General San Martín in der Provinz Chaco gegen Mittag am 25. Dezember 2025. Laut Polizeiberichten wurde Adrián Clever Navarro, ein 35-jähriger Bewohner des Qom-Viertels, während einer Rauferei zwischen Nachbarschaftsgruppen angegriffen, die rasch in Gewalt umschlug. Ein Notruf über 911 meldete eine leblose Person auf der Straße, und bei Ankunft bestätigten die Beamten Navarros Tod durch eine Stichverletzung.
Die Autopsie, durchgeführt vom Gerichtsmediziner Arturo Navajas im gerichtlichen Leichenschauhaus, stellte als Todesursache eine „Herzverletzung durch Hiebwaffe und Hämo-Perikard“ fest. Der Leichnam wurde aus dem Krankenhaus Félix Anselmo Pertile überführt und später der Familie für die Beerdigungsriten übergeben. Am Tatort arbeiteten Polizeieinheiten, das Gerichtliche Wissenschaftliche Büro und die stellvertretende Staatsanwältin Olga Mambrín an den ersten Maßnahmen.
Die Ermittlungen brachten die Beteiligung mehrerer Personen ans Licht, darunter Minderjährige. Ein 17-Jähriger kam mit Verletzungen aus der Auseinandersetzung ins Krankenhaus und wurde nach seiner Entlassung kurz festgehalten. Zwei weitere junge Männer, 15 und 25 Jahre alt, wurden identifiziert und der Justiz zugewiesen. Drei beteiligte Minderjährige wurden von der Schutzbehörde den Familien zurückgegeben.
Später am Abend, gegen 20:45 Uhr am 26. Dezember, nahm die Polizei von Chaco den Hauptverdächtigen, einen 19-Jährigen aus dem Qom-Viertel, fest. Die Festnahme basierte auf einer richterlichen Aussage mit einem Qom-Dolmetscher, der ihn als Täter identifizierte. Die Beamten stellten ein gezahntes Messer mit 10 Zentimeter langer Klinge und Holzgriff sicher, das vom Wissenschaftlichen Büro untersucht wurde.
Der Fall, als „vermuteter Totschlag“ eingestuft, wird vom Staatsanwaltsamt für Strafuntersuchungen Nr. 2 unter Leitung des Staatsanwalts Guillermo Codutti bearbeitet, während der Gerichtsferien. Die Behörden setzen die Maßnahmen zur Rekonstruktion der Ereignisse fort und schließen weitere Festnahmen nicht aus.