Ein 33-jähriger Mann wurde samstagnachmittag auf einer öffentlichen Straße in Coronel, Region Biobío, erschossen. Der Mord folgte auf eine Auseinandersetzung, bei der das Opfer zu fliehen versuchte, aber durch Schüsse in Kopf und Rumpf getroffen wurde. Es gibt keine Festnahmen, es handelt sich um den 95. Mord in der Region in diesem Jahr.
Samstag gegen Mittag im Sektor Villa Los Jardines in Coronel wurde ein 33-jähriger Mann im Pass Isabel Riquelme, nur wenige Schritte von einem Platz entfernt, angegriffen und getötet. Erste Details deuten darauf hin, dass das Opfer in eine Prügelei verwickelt war und, während es versuchte, in einem nahegelegenen Haus Schutz zu suchen, von Unbekannten verfolgt wurde, die mindestens fünfmal auf ihn schossen und ihn vor Ort töteten.
Carabineros-Personal sperrte den Bereich sofort ab, während die Staatsanwaltschaft und das Team gegen organisierte Kriminalität und Morde (ECOH) die Ermittlungen an die Mordkommission und das Kriminaltechnische Labor der PDI weitergeleitet haben. Staatsanwältin Carolina Molina leitet den Fall.
Subpräfekt Enrique Guzmán Vera, Leiter der Mordkommission Concepción, erklärte, dass es gegen 12:45 Uhr geschah: „Das Opfer wurde, während es durch das Viertel Los Jardines ging, von einem unbekannten Individuum angesprochen, das mit einer Schusswaffe mehrmals auf ihn schoss und seinen Tod vor Ort verursachte.“ Die Bemühungen, den Ablauf, die Motive und die Identität des Täters aufzuklären, gehen weiter, unterstützt von Experten und der örtlichen Kriminalermittlungsabteilung.
Das Opfer wurde als Cristián Estuardo Campos identifiziert, mit Vorstrafen wegen bewaffnetem Raub, Verstößen gegen Waffengesetze und Drogenrecht sowie einer Verurteilung wegen Einbruchs in ein unbewohntes Gebäude. Zum Zeitpunkt des Vorfalls stand er unter Anklage nach Gesetz 20.000 zu Drogen und befand sich in vollständiger Hausarrest.
Der Vorfall beunruhigte die Anwohner, die Bedenken über wiederholte Schüsse, Prügeleien und Drogenhandel in der Umgebung äußerten. Dieser Mord bringt die Gesamtzahl in der Region Biobío für 2025 auf 95, ohne bisherige Festnahmen.