Der Siebzehnjährige Juan David Barragán, bekannt als 'Juanito', wurde in den frühen Morgenstunden des 1. Januar 2026 in Algeciras, Huila, tödlich erschossen, was den ersten Mord der Stadt im Jahr markiert. Der Angriff im Nachtclubviertel Zona Rosa überschattete die Silvesterfeiern und setzt einen besorgniserregenden Trend der Gewalt fort nach 26 Tötungen 2025, von denen viele mit Farc-Dissidenten verknüpft sind.
Der Vorfall ereignete sich gegen 5:05 Uhr auf der Straße nach Neiva in der Zona Rosa von Algeciras, wo Barragán mit Freunden feierte. Unbekannte Attentäter, beschrieben als Auftragskiller, näherten sich und schossen ihm aus nächster Nähe in den Kopf, bevor sie in unbekannte Richtung flohen.
Die Polizei rückte nach einem Alarm aus und fand den Teenager leblos auf der öffentlichen Straße. Kriminaltechnische Teams sperrten den Tatort ab, um Spuren zu sichern. Der Fall wurde dem Büro des Generalstaatsanwalts zugewiesen, das Motive und Verdächtige im Rahmen einer laufenden Untersuchung prüft.
Dieser Mord folgt auf ein gewalttätiges 2025 mit 26 Homiciden – meist junge Opfer im Zusammenhang mit Farc-Dissidenten –, was Anführer wie Bürgermeister Alexander Martínez zu Forderungen nach verstärkter staatlicher Unterstützung veranlasst. Der Agrarstandort Huila beginnt 2026 mit gesteigerten Bedenken zur nächtlichen Sicherheit in Freizeitbereichen, während die Behörden weitere Vorfälle zu verhindern versuchen.