Eine unerwartete Wendung in der Untersuchung des Zuschlagens eines 17-Jährigen in Pinamar ergab, dass ein Freund gestanden hat, der Angreifer zu sein, und festgenommen wurde. Das Opfer, identifiziert als Thiago, erlitt einen Hirnhämatom nach dem Angriff, der in der Morgendämmerung in der Nähe des Piers stattfand. Zunächst als Werk einer Gang vermutet, prüft die Justiz nun, ob es sich um einen Streit zwischen Bekannten handelte.
Der Vorfall ereignete sich während des Familienurlaubs von Thiago in Pinamar, einer Küstenstadt in Argentinien. Laut ersten Berichten wurde der 17-Jährige in der Morgendämmerung in der Nähe des Piers von einer Gang zusammengeschlagen, was zu einem schweren Hirnhämatom führte. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wird Thiago ins Hospital Bicentenario de Esteban Echeverría zur spezialisierten Behandlung verlegt. Die Ermittlungen nahmen in den letzten Stunden eine unerwartete Wendung. Ein Minderjähriger, ein Freund des Opfers, der zu der Zeit bei ihm war, hat gestanden, der Angreifer zu sein, und wurde festgenommen. Die Staatsanwaltschaft analysiert ein Video des Angriffs Bild für Bild, um die Ereignisse zu rekonstruieren und festzustellen, ob die Verletzungen aus einem isolierten Streit resultierten und nicht aus einer organisierten Gruppe, wie zunächst angenommen. Diese Entwicklung verändert die anfängliche Sicht auf den Fall, der Bedenken hinsichtlich der Sicherheit in Touristenbereichen während der Sommersaison aufgeworfen hatte. Die Behörden setzen die Identifizierung möglicher Beteiligter fort, obwohl der Hauptverdächtige nun dieser geständige Freund ist. Es wurden keine weiteren Details zum Motiv des Streits berichtet.