Noemí Perdomo Dizú, alias ‚Karla‘, sowie drei weitere Mitglieder der Dissidentenfront ‚Hernando González Acosta‘ wurden in Neiva zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Das Urteil beruht auf einer Verständigung mit der Staatsanwaltschaft wegen schwerer Verschwörung zur Begehung von Straftaten in Verbindung mit Terrorismus, Erpressung und territorialer Kontrolle in Huila. Der Richter bestätigte ihre Verantwortung für Aktivitäten, die die öffentliche Sicherheit gefährdeten.
Der dritte spezialisierte Strafrichter von Neiva verurteilte Noemí Perdomo Dizú (alias ‚Karla‘), Cristian Andrés Cortés Quiñones (alias ‚Negro Alex‘), Danny Emilson Cañizalez Ruiz (alias ‚Danny‘) und Leidy Viviana Golondrino Meneses (alias ‚Yarli‘). Sie gehören zur Front ‚Hernando González Acosta‘ des Blocks ‚Isaías Pardo‘, der von Néstor Gregorio Vera (alias ‚Iván Mordisco‘) geführt wird.
Perdomo koordinierte den Anschlag mit einem Motorrad-Bombenattentat in La Plata, bei dem zwei Menschen starben und 31 verletzt wurden, sowie Erpressungen und Morde. Cortés war als Anführer für Mobilisierungen zuständig, Golondrino leitete die Kommunikation und Cañizalez sicherte die Logistik. Die Staatsanwaltschaft leitete die Untersuchung im Juli 2025 nach Berichten über die Präsenz der Gruppe in Gemeinden wie La Plata, Tesalia und Neiva ein; die Festnahmen erfolgten im Oktober 2025.
„Ihr konzertiertes Vorgehen zielte auf die Begehung von Morden, Terrorismus, Entführungen und Erpressung ab“, erklärte der Richter. Durch das vorgerichtliche Abkommen wurde das Strafmaß auf fünf Jahre und drei Monate Haft sowie eine Geldstrafe von 1.749,99 monatlichen Mindestlöhnen reduziert. Die Staatsanwaltschaft merkte an, dass die Front weiterhin die Bevölkerung einschüchtere.
Der Richter betonte, dass die Beweislage und das Geständnis der Anklagepunkte die Unschuldsvermutung widerlegen und bestätigte ihre Rollen bei der Ausübung der territorialen Kontrolle mittels Waffen, Uniformen und Propaganda.