Die Staatsanwaltschaft von Tarapacá gab bekannt, dass zwei Verdächtige in Untersuchungshaft genommen wurden, nachdem sie sich als Polizisten ausgegeben hatten, um einen Minimarkt in Alto Hospicio zu überfallen. Der Raub ereignete sich am 9. April und führte zwei Tage später zu ihrer Festnahme. Das Gericht setzte eine 60-tägige Untersuchungsfrist fest.
Zwei Männer, identifiziert als F.I.S.R. und J.S.L.V., wurden wegen Raubes mit Gewalt und Einschüchterung, Besitzes einer verbotenen Waffe sowie Besitzes einer Hieb- und Stichwaffe angeklagt, nachdem sie sich als PDI-Beamte ausgegeben hatten, um einen Minimarkt in Alto Hospicio zu überfallen. Der Vorfall ereignete sich am Morgen des 9. April gegen 10:30 Uhr in einem Geschäft in der Avenida Valparaíso. Die Verdächtigen bedrohten die Opfer mit Drohungen und täuschend echten Schusswaffen und stahlen Mobiltelefone, ein Notebook, Zigarettenpackungen sowie etwa eine Million Pesos aus der Kasse. Sie flohen in einem Fahrzeug, das über Überwachungskameras nachverfolgt wurde. Ermittler machten sie in ihren Wohnungen ausfindig, und am 11. April wurden sie festgenommen, als sie versuchten, die gestohlenen Zigaretten in einem anderen lokalen Minimarkt zu verkaufen. Bei Durchsuchungen wurden taktische Ausrüstungsgegenstände sichergestellt, darunter eine Plattenträgerweste, eine Mütze, Beinschutz, eine anpassbare Schreckschusspistole sowie Druckluftwaffen. Die stellvertretende Staatsanwältin Karla Miranda beantragte aufgrund der Schwere des Delikts und der Gefahr für die öffentliche Sicherheit Untersuchungshaft. Das Gericht von Tarapacá ordnete diese für 60 Tage an.