Eine chilenische Frau wurde in Antofagasta wegen des qualifizierten Mordes an einem vier Jahre und neun Monate alten Mädchen in Untersuchungshaft genommen, im sogenannten 'Caso Josefa'. Die Angeklagte lebte mit dem Vater des Opfers zusammen und wurde am Tag des Todes festgenommen. Der Körper des Mädchens wies Verletzungen auf, die auf systematischen Missbrauch hindeuten.
In Antofagasta wurde eine chilenische Frau wegen des qualifizierten Mordes an einem vier Jahre und neun Monate alten Mädchen in Untersuchungshaft genommen. Die Vorsichtsmaßnahme wurde aufgrund einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit vom örtlichen Haftrichter angeordnet. Der Fall, der als 'Caso Josefa' bekannt ist, hat die nördliche Gemeinde in tiefe Trauer versetzt. Der Tod der Minderjährigen wurde am vergangenen Dienstag, dem 16. März, bestätigt. Am selben Tag nahm die OS9 der Carabineros die Angeklagte aufgrund ihrer mutmaßlichen Verantwortung für den Tod fest. Die Frau lebte in einer Lebensgemeinschaft mit dem Vater des Opfers. Experten erklären, dass der Körper des Mädchens Verletzungen unterschiedlichen Datums an verschiedenen Körperteilen aufwies, die mit einem Muster von systematischem Missbrauch vereinbar sind. Am Mittwoch wurde die Haft geprüft und bis zum 21. März verlängert, um forensische Berichte abzuwarten. Die formelle Anklage wurde durch das Sistema de Análisis Delictual y Focos Investigativos (SACFI) der regionalen Staatsanwaltschaft von Antofagasta erhoben. Es wurde eine Ermittlungsfrist von 90 Tagen festgelegt.