Das Obergericht von Neiva hat eine 12-jährige Haftstrafe gegen Jhonatan Felipe Zambrano Córdoba wegen missbräuchlichen fleischlichen Verkehrs mit einer 12-jährigen Minderjährigen bestätigt. Die Ereignisse fanden 2019 im Viertel Las Palmas in Neiva statt. Das Urteil bestätigte die Entscheidung erster Instanz vom Dezember 2025.
Das Obergericht von Neiva bestätigte die 12-jährige Haftstrafe gegen Jhonatan Felipe Zambrano Córdoba wegen des Verbrechens des missbräuchlichen fleischlichen Verkehrs mit einer Minderjährigen unter 14 Jahren. Das erstinstanzliche Urteil wurde am 9. Dezember 2025 vom Dritten Strafkammergericht von Neiva gefällt. Die Ereignisse ereigneten sich am 29. oder 30. Oktober 2019 im Viertel Las Palmas im Osten von Neiva. Die Staatsanwaltschaft gab an, dass Zambrano Córdoba, der eine feste Beziehung mit der 12-jährigen Geschädigten führte, sie ohne die Zustimmung ihrer Eltern mitnahm und drei Tage lang in den Häusern von Verwandten versteckte. Die Minderjährige kehrte mittags nicht wie gewohnt nach Hause zurück und ging mit ihm in die Viertel Galindo und Las Palmas. Das Opfer beschrieb den Missbrauch deutlich: „Jhonatan Felipe Zambrano Córdoba entkleidete sie und vollzog den vaginalen Geschlechtsverkehr“, so der erstinstanzliche Richter. Medizinische Befunde, wie Prellungen an der Brust, sowie Zeugenaussagen der Mutter, des Stiefvaters und des leiblichen Vaters bestätigten ihre Schilderungen. Dem Angeklagten war das Alter der Minderjährigen bekannt, da sie es ihm zu Beginn der Beziehung mitgeteilt hatte. Richterin Juana Alexandra Tobar Manzano betonte, dass die Zustimmung der Minderjährigen keine rechtliche Gültigkeit besitze. „Bei einem passiven Subjekt unter 14 Jahren hat eine Zustimmung keine rechtliche Wirksamkeit“, stellte sie fest. Das Urteil wies das Vorbringen der Verteidigung zurück, dass die Verurteilung allein auf der Aussage des Opfers beruhe, und hob die Bestätigung durch weitere Beweismittel hervor.