Die chilenische Polizei Policía de Investigaciones (PDI) hat einen 24-jährigen Mann wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an einem Tötungsdelikt durch Schüsse im Februar in San Pedro de la Paz, Region Biobío, festgenommen. Der Vorfall ereignete sich in einem Wohnhaus, in dem das Opfer von drei Eindringlingen erschossen wurde. Der Verdächtige wird am Montag einem Haftprüfungstermin unterzogen.
Die Brigada de Homicidios der PDI nahm den Mann gemeinsam mit der Mordkommission von Concepción am Samstag in der Gemeinde Hualpén fest. Das Tötungsdelikt ereignete sich im vergangenen Februar um 10:55 Uhr, als das Opfer mit seiner Partnerin und zwei Arbeitern zu Hause war. Drei Personen drangen in das Wohnhaus ein, hielten die Arbeiter fest und begaben sich in das Obergeschoss. Einer von ihnen schoss daraufhin auf das Opfer, das noch am Tatort verstarb. Subprefecto Enrique Guzmán, Leiter der Brigada de Homicidios in Concepción, erklärte: „Durch die von den Ermittlern durchgeführten Untersuchungen konnten relevante Beweise gesichert werden, die diese Person mit dem Verbrechen in Verbindung bringen. Dies führte zu dem entsprechenden Haftbefehl, der gestern von den Ermittlern und dem Team der Mordkommission in der Gemeinde Hualpén vollstreckt wurde.“ Der 24-jährige Verdächtige ist bereits wegen Hehlerei, Diebstahls, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Raubes vorbestraft. Er soll heute dem Haftrichter am Garantiekartellgericht von San Pedro de la Paz zur Haftprüfung vorgeführt werden.