Angeklagte im DZ-Mafia-Prozess plädieren in Aix-en-Provence auf unschuldig

In der Schlussphase des Prozesses um den Doppelmord an Farid Tir und Mohamed Amine Bendjaghlouli haben mehrere Angeklagte, darunter Amine Oualane und Karim Harrat, jegliche Beteiligung bestritten. Vor dem Sonderassisenhof in Aix-en-Provence erklärten sie alle ihre Unschuld in diesem Fall, der mit dem Marseiller Drogenhandel in Verbindung steht.

Der Sonderassisenhof in Aix-en-Provence befragte am Freitag die fünf Angeklagten im Prozess um den Doppelmord, der sich 2019 in den Bouches-du-Rhône ereignete. Die Beschuldigten, die von der Kriminalpolizei als inhaftierte Anführer der DZ-Mafia bezeichnet werden – einer Gruppierung, die den Marseiller Drogenmarkt dominiert –, haben die Vorwürfe gegen sie alle zurückgewiesen. Karim Harrat, 37, erklärte von der Anklagebank aus: „Wir sind alle unschuldig.“ Amine Oualane gehört zu den Befragten in einem Prozess, der von zahlreichen Unterbrechungen und Spannungen geprägt ist. Gegen einige Angeklagte laufen zudem Ermittlungen in weiteren Fällen, die mit diesem kriminellen Netzwerk in Verbindung stehen. Die seit Wochen erwartete Anhörung geht nun in die entscheidende Phase. Harrat war bereits im Januar nach seiner Auslieferung wegen Drogenhandels vor der Marseiller Justiz erschienen.

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